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Die zu den Gründungsmitgliedern zählenden Mitglieder erhielten Urkunden (v.l.n.r.): Oberstabsfeldwebel a.D. Gerd Schmidt, die Stabsfeldwebel a.D. Horst Pendzialik, Rudolf Schmalhofer und Alfred Dienstbier, Oberstabsfeldwebel a.D. Hubert Lammert und Vorsitzender Stabsfeldwebel a.D. Norbert Frühwald. Foto: sKERH Hemau
Verzögert um zwei Corona-Jahre feierte die selbständige Kameradschaft ERH Hemau im Landgasthof Ferstl – Bruckmeier ihr 25-jähriges Gründungsfest. Bei der ökumenischen Andacht erinnerten Pfarrer Max Lehnert, Pfarrerin Julia Sollinger und Stadtpfarrer Berno Lässer an die mittlerweile 34 verstorbenen Mitglieder der Kameradschaft mit jeweils einer entzündeten Kerze.
Von der Gründung an ist Stabsfeldwebel a.D. Norbert Frühwald Vorsitzender der heute 130 Mitglieder zählenden Kameradschaft. Er rief in seiner Chronik unzählige Veranstaltungen in Erinnerung, darunter zahlreiche Vorträge, Tagesausflüge und die unvergesslichen Reisen zum Musikfest der Bundeswehr nach Berlin und Düsseldorf, an dem die Mitglieder in diesem Jahr zum 20. Mal teilnehmen.
Als besonderen Erfolg und Höhepunkt seiner ehrenamtlichen Tätigkeit bezeichnete der Vorsitzender seine schriftliche Eingabe an die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel, in der er die katastrophal langen Bearbeitungszeiten der Beihilfeanträge anprangerte. Die verzögerte Bearbeitung der Beihilfeanträge stand nicht nur bei den Hemauer Kameraden in der Kritik, sondern spiegelte sich bundesweit. Betroffene gingen teilweise mit mehreren Tausend Euro in Vorleistung, ehe sie oft Monate später eine Rückerstattung erhielten. Die Eingabe Frühwalds weckte das Medieninteresse überregionaler Zeitungen und des ZDF, das in der Sendung „Drehscheibe“ berichtete.
In ihren Grußworten erinnerten der stellvertretende Landrat Willi Hogger und der 2. Bürgermeister Robert Pollinger an Hemau als Garnisonsstadt und bedauern noch heute den Abzug der Soldaten. In Hemau verbliebene Soldatenfamilien sind akzeptierte und heimisch gewordene Bürger der Stadt und haben enge Verbindungen in die Kommunalpolitik sowie in die ortsansässigen Vereine, so Pollinger. Der Erste Stellvertreter des Bundesvorsitzenden, Stabsfeldwebel Thomas Schwappacher, dankte Frühwald mit einer besonderen Urkunde für 25 Jahre herausragendes, ehrenamtliches Engagement.
Ein weiteres Highlight zum Jubiläum steht aber noch an: Am 20. Oktober 2022 gibt das Heeresmusikkorps Veitshöchheim ein Benefizkonzert in der Tangrintelhalle Hemau. Karten gibt es bereits jetzt beim Vorsitzenden Frühwald.
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