300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
„So einen Aufwuchs hat es seit 1955 nicht gegeben“
13. Königsbronner Gespräche in „Zeiten des Aufruhrs“
„Frauen in der Bundeswehr“ – ein neues Kapitel in der Verbandsgeschichte
Holocaust-Überlebende spricht im Bundestag
Drohnenabwehr: Eine Aufgabe, die den Aufwuchs der Truppe erfordert
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Zeitsoldaten als Fachkräfte gefragt
Berufsinformationsmesse in Burg
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Bundestag berät über vier Auslandseinsätze
Für Respekt und Wertschätzung: Benefizkonzert zugunsten der Soldaten- und Veteranen-Stiftung
4./AufklBtl 13 sammelt 4.345 Euro für den „Marsch zum Gedenken“
#DerLeereStuhl – Ein freier Platz für gelebte Veteranenkultur
Impulsvorträge der Veteranentagung jetzt auf YouTube!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Gäste und geehrte Mitglieder: Stellvertretender Landrat Willi Hogger (v.l.), Norbert Frühwald, Bernhard Seiberl, Anton Sedlmeier, Rudolf Schmalhofer und Vorsitzender ERH Bernhard Hauber. Foto: Gert Schmidt
Steht die Kameradschaft ERH Hemau vor dem „Aus“?
Dunkle Vorzeichen standen über der 29. Wahlversammlung der KERH Hemau am 8. März 2024 im Landgasthof Ferstl-Bruckmeier. Lange vor der Wahlversammlung gab Gründungsvorstand Stabsfeldwebel a.D. Norbert Frühwald bekannt, dass er bei Erreichen des 80. Lebensjahr - dies wurde kürzlich gefeiert - sein Mandat als Vorsitzender niederlegen werde. Auch sein Stellvertreter, Oberstabsfeldwebel a.D. Gert Schmidt, stellte sich nicht mehr zur Wahl. Die weiteren Mitglieder des Vorstands wie Kassenverwalter, Schriftführer und Beisitzer wären zwar für eine Übergangszeit noch bereit, ihre Mandate auszuführen, aber eine Übernahme des Vorsitzes kam nicht in Betracht.
So blieb dem Vorsitzenden ERH im Landesverband, Oberstabsfeldwebel a.D. Bernhard Hauber, als Wahlleiter lediglich das weitere Verfahren bis zur Neuwahl eines Vorstands zu erläutern. Er setzte der Kameradschaft bis spätestens 22. Mai 2024 eine Frist für die Neuwahl. Bis dahin wird die Kameradschaft kommissarisch vom Bezirksvorsitzenden Stabsfeldwebel Christian Schleicher geführt. Sollte dann kein neuer Vorstand gewählt werden, wäre in dieser Versammlung über die Auflösung der Kameradschaft abzustimmen.
Gründe für diese Situation der Hemauer Kameradschaft sind vielfältig. So ist eine Überalterung der Kameradschaft festzustellen, deren meisten Mitglieder älter als 70 Jahre sind. Zudem ist trotz sinkender Mitgliederzahlen kein Zuwachs jüngerer, ehemaliger Soldaten zu erwarten, da in und um Hemau keine Bundeswehrstandorte bestehen, aus denen Mitglieder in die KERH wechseln.
Kameradschaftsarbeit für die Mitglieder war vielseitig und ansprechend
Der Bericht über die abgelaufene Amtsperiode verband Frühwald mit einem Rückblick auf seine Jahre seit Gründung der KERH als Vorsitzender. Dabei erinnerte er an die vielen Vorhaben und Ausflüge. Ein Höhepunkt war u.a. sicherlich das Benefizkonzert der Bigband der Bundeswehr in der Tangrintelhalle im Jahr 2011 mit über 600 Gästen, dessen Erlös an die Hemauer Kindergärten und die Heinz Volland Stiftung ging.
In ihren Grußworten lobten der stellvertretende Landrat Willi Hogger und der 1. Bürgermeister von Hemau, Herbert Tischhöfer, den engagierten, ehrenamtlichen Einsatz von Frühwald für die Mitglieder der Kameradschaft mit Ausstrahlung in die Stadt hinein. Beide verbanden ihren Dank mit der Hoffnung, dass sich Nachfolger für Vorsitz und Vorstand finden mögen, um auch künftig mit vielseitigen, ansprechenden Veranstaltungen der Kameradschaft den ehemaligen Soldaten und Mitgliedern des BundeswehrVerbandes am Standort eine Heimat zu geben.
Ehrungen für langjährige Mitglieder gab es am Ende der Veranstaltung für Oberstabsfeldwebel a.D. Franz Koch (40 Jahre), Stabsfeldwebel a.D. Anton Sedlmeier (50), Stabsfeldwebel a.D. Rudolf Schmalhofer (60). Oberstabsfeldwebel a.D. Bernhard Seiberl erhielt die Verdienstnadel des Verbandes in Silber. Stellvertreter Schmidt brachte die Anerkennung für den jahrzehntelangen Einsatz von Frühwald mit dessen Ernennung zum Ehrenvorsitzenden der Kameradschaft zum Ausdruck. Schmidt betonte bei der Übergabe der Urkunde die stete Unterstützung der Mitglieder sowie das Herzblut, mit dem Frühwald das Ehrenamt als Vorsitzender führte.
Zurück zur Liste der Beiträge
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: