Mitglieder der KERH Mengen/Hohentengen tauchten ein in die Lebenswelt der Kelten bei ihrem Besuch der Heuneburg. Foto: Horst Niedermüller

Mitglieder der KERH Mengen/Hohentengen tauchten ein in die Lebenswelt der Kelten bei ihrem Besuch der Heuneburg. Foto: Horst Niedermüller

04.08.2026
Von Dieter Nörz

Kameradschaft ERH Mengen/Hohentengen tauchte ein in die Lebenswelt der Kelten auf der Heuneburg bei Hundersingen

Mengen/Hohentengen. „Entdecken Sie die faszinierende Welt der Kelten und erfahren Sie mehr über die faszinierende Geschichte der Heuneburg“ – so lautete das Motto der Veranstaltung, zu der die Kameradschaft ERH Mengen/Hohentengen eingeladen hatte.

So tauchten die Teilnehmer bei Ihrem Besuch auf der Heuneburg ein in die Lebenswelt der Kelten. Schnell wurde deutlich, dass sich die Heuneburg Dank der idealen Lage in der ersten Hälfte des 6. Jahrhunderts v. Chr. zu einem bedeutenden Siedlungs-, Wirtschafts- und Machtzentrum entwickelt hatte. Davon zeugen die mächtigen Wehr- und Befestigungsanlagen mit südländischen Lehmziegelmauern, die repräsentativen Prachtbauten und das außergewöhnliche Ambiente u.a. im keltischen Herrenhaus. Hier lebten in der Blütezeit ca. 5.000 Einwohner, eine für diese Zeit spektakuläre Zahl.

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Gastronomiebereich stand eine besondere Ehrung in der Kameradschaft an: Bezirksvorsitzender Oberstabsfeldwebel a.D. Harald Lott dankte Oberstleutnant a.D. Joachim Streit für seine 60-jährige Mitgliedschaft im Deutschen BundeswehrVerband und überreichte ihm die Urkunde und Treuenadel des Verbands. Streit blickt aus dem Ruhestand heraus gerne auf eine anspruchsvolle und fordernde Dienstzeit als erfahrener F4 Phantom Pilot zurück: „Ich habe es nie bereut“.

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