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Mitglieder des neuen, erweiterten Vorstandes der TruKa JgBtl 291 Illkirch mit Vorsitzendem Hauptfeldwebel Marvin Schäfer (5.v.l.). Foto: Marvin Schäfer
Illkirch-Graffenstaden. Die Wahl zum Vorstand der Truppenkameradschaft des Jägerbataillons 291 unterstrich erneut die besondere Bedeutung der Kameradschaftsarbeit an einem von zwei dauerhaft im Ausland stationierten Kampfverbänden der Bundeswehr.
Das Jägerbataillon 291 nimmt im Heer eine besondere Stellung ein: Neben der Brigade 45 in Litauen ist er der einzige Verband, der außerhalb Deutschlands stationiert und Soldaten zweier Truppengattungen – der Jäger- und der Heeresaufklärungstruppe – vereint. Für den Deutschen BundeswehrVerband hat diese strukturelle Besonderheit hohe Relevanz, denn eine starke und verlässliche Interessenvertretung vor Ort ist hier unverzichtbar.
Engagement, das etwas bewegt: Warum Mitmachen zählt
Ein wesentlicher Motor dieser positiven Entwicklung ist Hauptfeldwebel Marvin Schäfer, der bereits seit Jahren für eine verlässliche und engagierte Interessenvertretung seiner Kameraden eintritt – sei es durch die Mitgründung der TruKa im Jahr 2023 oder durch seine Arbeit als Vertrauensperson bis hinein in den VP‑Ausschuss Heer. Sein ehrenamtlicher Einsatz steht beispielhaft für die Bedeutung des Mitmachens im DBwV: Er schafft Strukturen, schafft Vertrauen – und bewegt Menschen, selbst aktiv zu werden.
Seit der Übernahme des Vorsitzes im September 2024 hat der Vorstand unter seiner Führung sichtbar Wirkung entfaltet. Die Mitgliederzahl der TruKa ist seit ihrer Gründung von 234 auf mittlerweile 461 Mitglieder angewachsen – ein deutlicher Beleg für erfolgreiche Kameradschaftsarbeit, Präsenz am Standort und ein Team, das wahrgenommen wird.
Die Mitglieder dankten diesen Einsatz mit einem klaren Vertrauensbeweis: Hauptfeldwebel Marvin Schäfer sowie sein Stellvertreter, Stabsfeldwebel Paul Wolkow, wurden in ihren Ämtern bestätigt. Neu in den Vorstand wurden Stabsunteroffizier Alexander Ackermann als Kassenverwalter und Oberstabsgefreiter Raúl Kraus als Schriftführer gewählt.
Um der Breite des Bataillons gerecht zu werden, wurde die Zahl der Beisitzer‑Mandate deutlich von zehn auf neunzehn erhöht. Alle Mandate konnten besetzt werden. Damit sind sämtliche Kompanien, der Stab sowie der Sanitätsbereich mindestens einmal im Vorstand vertreten.
Ebenfalls erfüllt: Die Beteiligung aller Dienstgradgruppen. Dies stärkt nicht nur die demokratische Legitimation des Vorstandes, sondern auch seine Fähigkeit, die Vielfalt des Bataillons abzubilden.
Mit einem starken Vorstand, breiter Beteiligung und einer wachsenden Mitgliederbasis ist die Truppenkameradschaft bestens für die kommenden Aufgaben aufgestellt – an einem Standort, der nicht nur geografisch, sondern auch strukturell eine Besonderheit in der Bundeswehr darstellt.
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