Nach dem interessanten Vortrag dankte der Vorsitzende der KERH, Fregattenkapitän a.D. Ulf Neelsen, dem Vortragenden und übereichte zum Dank einen guten Tropfen von der Ahr. Foto: Jürgen Schumacher

Nach dem interessanten Vortrag dankte der Vorsitzende der KERH, Fregattenkapitän a.D. Ulf Neelsen, dem Vortragenden und übereichte zum Dank einen guten Tropfen von der Ahr. Foto: Jürgen Schumacher

19.01.2026
js

Kreis Ahrweiler: Interessantes stand auf dem Vortragsprogramm

Beim vergangenen Kameradschaftsabend der KERH Kreis Ahrweiler stand ein Informationsvortrag zum „Schutz vor biologischen Gefahren im Einsatz“ auf dem Programm. Hauptfeldwebel Sebastian J. , vom Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr in Euskirchen, berichtete aus seinem Aufgbengebiet im Dezernat Biologie/Ökologie. Für seinen Vortrag hatte er auch einige Anschauungsobjekte im Gepäck, berichtet Stabsfeldwebel a.D. Jürgen Schumacher von der Veranstaltung. So konnten die Teilnehmenden konservierte Skorpione, Spinnen und einen Hundertfüßer bewundern, aber auch eine große Vogelspinne und der Stachel eines Stachelschweines fanden viel Interesse, berichtet Schumacher. Auch erfuhren die Teilnehmenden, das im Aufgabengebiet des Vortragenden die Beratung über Tiere & Pflanzen von denen eine Gefahr ausgeht sowie die Führung einer Gefahrtierdatenbank (in Zusammenarbeit u.a. mit dem Österreichischen Bundesheer) verankert sind.

Eine weitere Hauptaufgabe sei die Beratung der fliegenden Einheiten der Bundeswehr, um Vogelschlag so gut wie möglich zu verhindern. Hierzu wird der Vogelzug auch mit Satelliten überwacht um rechtzeitige Warnungen oder Sperrungen von Lufträumen zu veranlassen. Aber auch „nicht fliegende“ Tiere seien für viele Unfälle an Flugplätzen verantwortlich. Hier sei vor allem der Feldhase zu nennen. In der zivilen Luftfahrt verursachte dieser im Jahr 2022 fast 75 Prozent aller Unfälle in Deutschland mit Tieren die nicht fliegen. Auch wies Hauptfeldwebel J. ausdrücklich darauf hin, dass Naturschutzgebiete in Einsätzen der Bundeswehr außerhalb von Deutschland beachtet und geschützt werden. Dabei würden mindestens die Vorgaben des Einsatzlandes umgesetzt. Sollten diese niedriger als in Deutschland liegen, werde der Schutz dem deutschen Niveau angepasst. Bevor er Infomaterial verteilte, wies er darauf hin, dass eine fachliche Ausbildung und Unterstützung der Bundeswehrsoldaten jederzeit durch sein Dezernat sichergestellt berichtet Jürgen Schumacher.

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