Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Vor einem Jahr sprachen sich Iraks Kurden mit überwältigender Mehrheit für eine Abspaltung aus. Doch danach kamen keine weiteren Schritte in Richtung Unabhängigkeit. Viele sind enttäuscht. Erbil - Rund ein Jahr nach ihrem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum stimmen die Kurden im Nordirak über ein neues Parlament ab. Nach dem militärischen Sieg gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gilt die Wahl am Sonntag als richtungsweisend für die erhoffte Rückkehr des Krisenlandes zu mehr Stabilität. Die Abstimmung wird zudem zeigen, wie populär der langjährige starke Mann der kurdischen Autonomiegebiete, Massud Barsani, noch ist. HINTERGRUND: Als Chef der regierenden Kurdischen Demokratischen Partei (KDP) hatte der 72 Jahre alte Barsani das Unabhängigkeitsreferendum am 25. September vorigen Jahres vorangetrieben. Die Kurden entschieden sich damals mit mehr als 92 Prozent für eine Abspaltung vom Rest des Landes aus, von der viele Kurden seit langem träumen. Vielerorts kam es zu Jubelfeiern. Trotz des klaren Ergebnisses folgten zur Enttäuschung vieler Kurden jedoch keine weiteren Schritte. Stattdessen kam es zu schweren Verwerfungen mit der Zentralregierung in Bagdad und den Nachbarstaaten. Die zunächst für den 1. November vergangenen Jahres geplante Parlamentswahl wurde deswegen um mehrere Monate verschoben. Barsani erklärte seinen Rücktritt vom Amt des kurdischen Präsidenten. DIE KANDIDATEN: Die KDP gilt auch diesmal als Favorit. Sie ist seit Jahren die dominierende politische Kraft in den irakischen Kurdengebieten. Als zweite große Partei geht die Patriotische Union Kurdistans (PUK) ins Rennen. Sie ist seit Jahren der große Rivale der KDP, kooperiert aber auch zeitweise mit ihr. Daneben kandidieren kleinere Parteien, unter anderem Gorran («Wandel»), die sich vor einigen Jahren als Reformbewegung gegründet hatte. DATEN UND FAKTEN: Aufgerufen zur Stimmabgabe sind mehr als 3,8 Millionen Wähler. Es bewerben sich mehr als 750 Kandidaten und insgesamt rund 40 Gruppierungen um die 111 Sitze im kurdischen Regionalparlament. Elf Sitze sind dort für Minderheiten reserviert. DIE LAGE IN DEN KURDENGEBIETEN: Die autonome Region leidet noch immer unter den Folgen des IS-Vormarsches. Zeitweise beherrschte die Miliz auch Teile der Kurdengebiete. Wegen einer Wirtschaftskrise konnte die Autonomieregierung Gehälter nicht vollständig und pünktlich zahlen. Ende vergangenen Jahres kam es deshalb zu Protesten. Auch die Beziehungen zur Zentralregierung sind weiter angespannt. DIE BEDEUTUNG FÜR DEUTSCHLAND: Bis heute sind mehr als 100 Soldaten der Bundeswehr in der Regionalhauptstadt Erbil stationiert. Sie bilden dort die kurdischen Peschmerga-Einheiten aus, unter anderem bei der Entschärfung von Minen und in der Logistik. Berlin hatte für den Kampf gegen den IS auch Waffen an die Kurden geliefert. DIE AUSWIRKUNGEN AUF DEN IRAK: In Bagdad ringen die Parteien nach der landesweiten Parlamentswahl im Mai noch immer um die wichtigsten Posten. Spätestens am Dienstag muss das Parlament einen neuen Staatschef wählen. Das Amt fällt traditionell den Kurden zu. Allerdings streiten sich KDP und PUK darum. Die Regionalwahl am Sonntag könnten die Waage in die eine oder andere Richtung kippen.
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