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Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
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Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Litauen grenzt an Russland, das einen Krieg gegen die Ukraine führt. Nach Informationen des Geheimdienstes des Nato-Landes zieht Moskau möglicherweise auch Drohnenschläge im Baltikum in Betracht.
Vilnius. Litauens Militärgeheimdienst liegen nach Regierungsangaben Informationen vor, wonach Russland Angriffe auf kritische Infrastruktur in den baltischen Staaten unter Einsatz ukrainischer Drohnen erwägen könnte. Verteidigungsminister Robertas Kaunas bestätigte in Vilnius einen entsprechenden Medienbericht. «Wir haben Informationen, dass Russland unkonventionelle kinetische Angriffe gegen kritische Infrastrukturen im Baltikum erwägt. Es ist wahrscheinlich, dass Russland zu diesem Zweck ukrainische Drohnen einsetzen könnte», sagte er dem Onlineportal «15min.lt». Nähere Angaben zu bestimmten Objekten oder möglichen Zeitpunkten machte Kaunas nicht.
Dem Bericht zufolge könnte Russland abgefangene ukrainische Drohnen einsetzen, um die Herkunft eines möglichen Angriffs auf Nato-Gebiet zu verschleiern und diesen zu bestreiten. «Wir sprechen hier von einer möglichen "False-Flag"-Operation, bei der eine gefälschte ukrainische Drohne eingesetzt wird. Dies ist wohl das realistischste Szenario, das derzeit geprüft wird», sagte Kaunas später ergänzend vor Journalisten.
Keine unmittelbare Gefahr
Litauens Verteidigungsminister sagte anderen Berichten zufolge weiter, dass Russland noch keine konkrete Entscheidung getroffen habe, eine bestimmte Operation durchzuführen. Auch bestehe keine unmittelbare Gefahr, dass in naher Zukunft etwas passieren könnte. Litauen und andere Nato-Staaten beobachteten die Planungen Russlands und hätten Moskau vor seinen bekannten Absichten gewarnt, sagte Kaunas.
Zuvor hatte bereits Litauens Staatspräsident Gitanas Nauseda vor möglichen Sabotageversuchen und hybride Angriffe auf kritische Infrastruktur gewarnt. Der Baltenstaat hatte daher die Sicherheitsmaßnahmen an wichtigen Transport- und Energieanlagen verstärkt. Litauen grenzt an die russische Ostsee-Exklave Kaliningrad sowie an Russlands Verbündeten Belarus. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine fühlt sich das Land in besonderem Maße bedroht.
Wiederholte Vorfälle mit Drohnen
Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen eine russische Invasion. Dabei hatte das ukrainische Militär in den vergangenen Monaten wiederholt Ziele im Nordwesten Russlands nahe der Grenze zum Baltikum angegriffen. Bei den Angriffen sind mehrmals fehlgeleitete ukrainische Drohnen auch in den baltischen Luftraum eingedrungen und teils abgestürzt.
Moskau hatte Estland, Lettland und Litauen nach den Angriffen auf die Hafen- und Militäranlagen mehrfach vorgeworfen, der Ukraine ihren Luftraum zur Verfügung zu stellen. Die Regierungen in Tallinn, Riga und Vilnius wiesen die unbelegten Behauptungen entschieden als Desinformation zurück.
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