Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Landesverband Ost feiert Geburtstag – Die „Armee der Einheit“ wurde im DBwV verwirklicht
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Auf Druck der USA engagiert sich die Nato wieder stärker im Anti-Terror-Kampf im Irak. Droht einer neuer Endlos-Einsatz wie in Afghanistan?Brüssel - Die Nato wird ihren Einsatz zur Unterstützung irakischer Sicherheitskräfte ausbauen, um ein Wiedererstarken der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu verhindern. Die Verteidigungsminister der 29 Bündnisstaaten beschlossen am Donnerstag (15. Februar 2018) in Brüssel, mit konkreten militärischen Planungen für eine neue Ausbildungsmission zu beginnen. Sowohl die irakische Regierung als auch die US-geführte Anti-IS-Koalition hätten um ein stärkeres Engagement der Nato gebeten, erklärte Generalsekretär Jens Stoltenberg. Er betonte, es gehe nicht um Planungen für einen neuen Kampfeinsatz.Die Personalstärke der neuen Mission hat die Nato nach eigenen Angaben noch nicht beschlossen. In Bündniskreisen wird allerdings damit gerechnet, dass etliche Hundert, wenn nicht sogar mehr als 1.000 Soldaten in den Irak geschickt werden könnten. Ob, und wenn ja wie, sich die Bundeswehr beteiligen wird, ist noch unklar. Deutschland leistet bereits seit längerem außerhalb des Nato-Rahmens Unterstützung im Kampf gegen den Terror im Irak. Bis heute sind so rund 120 deutsche Soldaten zur Ausbildung kurdischer Peschmerga nahe Erbil stationiert. Die aktuelle Nato-Mission im Irak hat lediglich rund 20 ständige Mitarbeiter, die zum Beispiel Seminare zum Umgang mit Sprengfallen organisieren. Der neue Einsatz soll unter anderem den Aufbau von Militärakademien ermöglichen. Nach Nato-Angaben hat die IS-Terrormiliz im Irak und in Syrien zuletzt 98 Prozent ihres Einflussgebiets verloren. Einen großen Anteil daran hatte die internationale Anti-IS-Koalition. Vor allem die USA dringen nun darauf, dass sich die Nato nun zumindest stärker in der Terrorprävention engagiert. Die Anti-IS-Koalition hatte sie lange nur indirekt unterstützt. «Der Kampf ist noch nicht vorbei», kommentierte US-Verteidigungsminister James Mattis am Donnerstag zum Abschluss des Nato-Treffens. Es sei im Interesse des ganzen Bündnisses, im Irak für Stabilität zu sorgen.
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