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Neue Gefechtshelme und Sprechsätze gehören zum Ausstattungspaket, das in den kommenden Jahren allen aktiven Soldatinnen und Soldaten zur Verfügung gestellt werden soll. Foto: Bundeswehr/Nico Theska
Die Verteidigungsministerin und der Generalinspekteur hatten es vor wenigen Wochen in einem Tagesbefehl schon angekündigt, nun wurde das Vorhaben auch vertraglich besiegelt. Bis Ende 2025 sollen die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr mit allem ausgestattet werden, was bisher oft fehlte: Schutzwesten, Gefechtshelme, Kampfbekleidung und Rucksäcke.
Koblenz/Berlin. Dass jeder Soldat, jede Soldatin mit der Ausrüstung ausgestattet wird, die zur Erfüllung der Aufgaben benötigt wird, klingt eigentlich nach einer Selbstverständlichkeit. Doch bei der Bundeswehr war in den vergangenen Jahren vieles Mangelware. Viele beschafften sich kurzerhand privat und auf eigene Kosten die benötigte Ausrüstung. Der Dienstgeber wollte Abhilfe schaffen – bis 2031, so der ursprüngliche Plan, sollte die Vollausstattung der Truppe erreicht werden. Doch mit der vom Kanzler ausgerufenen Zeitenwende kam das Sondervermögen, und nun geht alles deutlich schneller.
In dieser Woche wurde ein entsprechender Änderungsvertrag zwischen dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) und der Inhouse-Gesellschaft Bw Bekleidungsmanagement (BwBM) GmbH geschlossen. Im Vertrag wurde festgehalten, dass alle aktiven Soldatinnen und Soldaten bis Ende 2025 mit 351.000 Sätzen der Modularen ballistischen Schutz- und Trageausstattung (MOBAST), 313.000 Sätzen des Kampfbekleidungssatzes Streitkräfte (KBS SK), 338.000 Rucksäcken mit einem Volumen von 110 Litern sowie 313.000 neuen Gefechtshelmen ausgestattet werden. Dies gab das BAAINBw in einer Pressemitteilung bekannt.
„Diese Investition ist ein enormer Meilenstein für die Truppe. Sah der ursprüngliche Zeitplan aufgrund nicht ausreichender Haushaltsmittel noch das Jahr 2031 vor, so werden wir nun die Vollausstattung der Truppe bereits 2025 erreichen können“, wird Oberstleutnant Marko Dietzmann als zuständiger Referatsleiter im BAAINBw zitiert. Die Beschaffungen haben ein Volumen von 2,3 Milliarden Euro.
Bei der zu beschaffenden Ausrüstung geht es um folgende Artikel:
Kampfbekleidungssatz Streitkräfte (KBS SK)
Beim KBS SK handelt es sich um eine moderne Kampfausstattung, die – mit 25 verschiedenen Artikeln – den Soldatinnen und Soldaten eine für alle Einsatzszenarien in sämtlichen Klimazonen lagebezogen angepasste Bekleidung bietet.
Modulare ballistische Schutz- und Trageausstattung (MOBAST)
Das Schutzwestensystem MOBAST besteht aus einer Schutzweste der Schutzklasse 4, ballistischer Unterwäsche zum Schutz vor Kleinstsplittern und einer Trageausstattung für Magazine und Ausrüstung. Zusätzlich stehen modulare Splitterschutzelemente für Hals und Schulter, Tiefschutz sowie ein Oberarm- und Oberschenkelschutz zur Verfügung.
Gefechtshelm Streitkräfte
Der künftige Gefechtshelm wird bereits von den Spezialisierten Kräften genutzt. Mit diesem Helm werden aktuell die Soldatinnen und Soldaten der VJTF 2023 ausgestattet. Als sogenanntes „Full Cut“-Modell bietet er größtmöglichen Schutz für den Kopf gegen Schlag- und ballistische Einwirkungen, ist kompatibel zu Ausrüstungsgegenständen (insbesondere Sprechsätzen und Gehörschutz) und ermöglicht eine Adaption von Nachtsichtgeräten und anderen Anbauteilen.
Rucksacksystem 110 Liter
Dieses System besteht aus einem Rucksack, zwei Seitentaschen, einem kleineren Einsatzrucksack sowie mehreren Packlinern und ist für Truppenteile mit einer vorgegebenen Durchhaltefähigkeit von 72 Stunden im abgesessenen Einsatz vorgesehen.
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