Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in New York: Deutschland hat nun auch wieder einen Sitz, allerdings nur für zwei Jahre. Foto: picture alliance/ImageBROKER
New York. Nach rund sechs Jahren Abwesenheit ist Deutschland als nicht-ständiges Mitglied wieder in die Arbeit im UN-Sicherheitsrat eingestiegen. Am 2. Januar, dem ersten offiziellen UN-Arbeitstag im neuen Jahr, stand erstmal nur eine Diskussion über das Programm für den Januar an. Außerdem wurden bei einer kurzen Zeremonie die Flaggen der fünf neuen nicht-ständigen Mitglieder des Rates - neben Deutschland sind das Belgien, Indonesien, Südafrika und die Dominikanische Republik - vor dem Sicherheitsrat in New York aufgestellt.
Der Botschafter der Dominikanischen Republik, José Singer, dessen Land die monatlich rotierende Präsidentschaft für Januar übernahm, sagte bei einer Pressekonferenz, dass sich das Gremium im ersten Monat des Jahres unter anderem mit den Konflikten in Somalia, dem Kongo, Syrien, Mali, Libyen, Zypern und der Zentralafrikanischen Republik beschäftigen werde. Deutschland gehört seit dem Jahreswechsel für zwei Jahre zu den nicht-ständigen Mitgliedern in dem wichtigsten UN-Gremium. Zuletzt war Deutschland 2011 bis 2012 im Sicherheitsrat.
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen setzt sich aus 15 Nationen zusammen. Frankreich, Großbritannien, Russland, die USA und die Volksrepublik China sitzen dabei als ständige Mitglieder im Rat. Hinzu kommen zehn nicht-ständige Mitglieder, die von der UNO-Generalversammlung für zwei Jahre gewählt werden.
Wer im UN-Sicherheitsrat sitzt, kann auch stärkeren diplomatischen Einfluss ausüben. Deutschland bemüht sich seit mehreren Jahren, immer wieder als nicht-ständiges Mitglied in den Sicherheitsrat einzuziehen. Um seine Kandidatur zu unterstützen, zeigt sich Deutschland großzügig sowohl bei der Entwicklungshilfe als auch bei der Finazierung der Vereinten Nationen. Dazu hat es in den vergangenen Jahren sein Engagement bei internationalen Friedensmissionen deutlich verstärkt: Zu den klassischen UN-Blauhelm-Einsätzen mit deutscher Beteiligung zählen unter anderem der maritime Einsatz UNIFIL vor der Küste Libanons oder die MINUSMA-Mission in Mali.
Nach wie vor nicht besonders gut. Seit vielen Jahren wird um eine Reform des Sicherheitsrats, der in seiner Zusammensetzung noch immer die weltpolitische Lage von 1945 widerspiegelt, gerungen. Gescheitert sind diese Bestrebungen aber bislang immer wieder am Widerstand der Vetomächte, vor allem Russland und China. Aktuell sind insbesondere Deutschland, Brasilien und Japan die treibenden Kräfte für eine Neuorganisation des Sicherheitsrats, wobei dieses Staaten natürlich auch selbst einen ständigen Sitz anstreben. Ohne die Stimmen aller fünf Vetomächte ist eine Reform nicht möglich.
Zurück zur Liste der Beiträge
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: