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General Eberhard Zorn (r.) und Oberstleutnant André Wüstner sprachen über die "Eckpunkte für die Zukunft der Bundeswehr". Foto: DBwV/Yann Bombeke
Berlin. Der Bundesvorsitzende, Oberstleutnant André Wüstner, ist regelmäßig mit Regierungsvertretern sowie Parlamentariern im Austausch. Zuletzt häufig mit Ministerin Kramp-Karrenbauer sowie dem Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn. Neben Einzelprojekten oder Forderungen aus der Mitgliedschaft ging es seit Veröffentlichung des Positionspapiers zur Zukunft der Bundeswehr aus dem Februar um die Weiterentwicklung der Führungsorganisation sowie einem grundsätzlichen Anpassungsbedarf der Bundeswehr.
Unabhängig von der medialen Berichterstattung, die mit der Veröffentlichung des Eckpunktepapiers in der vergangenen parlamentarischen Sitzungswoche erfolgte, wandten sich einige Mitglieder an den DBwV und baten um einen O-Ton des Generalinspekteurs. Diesem Wunsch folgend, kam es nach einer Veranstaltung des Bildungswerks des DBwV zu „20 Jahre Einsatz in Afghanistan“ schlussendlich zu einem Gespräch zwischen Oberstleutnant André Wüstner und General Eberhard Zorn, welches Sie sich hier ansehen können.
Nun vergeht eine Stunde wie im Fluge und sicherlich hätte man noch einige weitere Fragen stellen können, allerdings ist es eine gute erste Einordnung der Dinge, die Sie in den letzten Tagen zur Zukunft der Bundeswehr vereinzelt lesen konnten.
Worum ging es? 203.000 Soldaten, schnell einsatzbereit und mit modernem Gerät und internationaler Vernetzung schlagkräftig wie noch nie: „Wir werden uns straffen und besser organisieren“, sagt General Eberhard Zorn, Generalinspekteur der Bundeswehr, im Gespräch mit dem DBwV. Im Interview mit dem Bundesvorsitzenden, Oberstleutnant André Wüstner, hat Zorn die Schwerpunkte des Planungspapiers „Eckpunkte für die Zukunft der Bundeswehr“ erklärt.
Eberhard Zorn: „Wir haben bis zum September dieses Jahres ein grobes Raster für die Dinge, die wir verändern wollen“, betont der General. Nach der Bundestagswahl wird die Feinplanung und die Umsetzung vor allem eine Aufgabe für die neue Bundesregierung sei. „2022 muss und soll es aber richtig losgehen“, kündigt der Generalinspekteur an.
Vier Dimensionen, Land, Luft- und Raumfahrt, See und Cyber – das wird die Struktur der Bundeswehr sein, wenn die Eckpunkte für die Zukunft in die Tat umgesetzt sein werden. „Die Elemente, die zu bestimmten Dimensionen gehören, wollen wir wieder enger zusammenführen. Wir wollen mehr geschlossene Verbände aus dem Stand heraus verfügbar machen“, sagt der Generalinspekteur. Das fordere die Aufgabe: Landes- und Bündnisverteidigung, aber auch die Fähigkeit, in Auslandseinsätzen bewährter Partner der Alliierten zu sein. Flachere Hierarchien, damit die Bundeswehr schneller und agiler werden kann, das sind die Kernpunkte der Aussagen des Generalinspekteurs: „Der Wille, in der Bundeswehr etwas zu verändern, ist überall vorhanden.“
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