DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
„So einen Aufwuchs hat es seit 1955 nicht gegeben“
Antrittsbesuch bei L92
Die Zeit der Illusionen ist vorbei
Bundestag beschließt Erleichterungen für die Beschaffung
Kameradschaft und Kampfgeist – Frauen schreiben Geschichte
Vom „Sprungtuch" zur Truppenfahne
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Zeitsoldaten als Fachkräfte gefragt
Berufsinformationsmesse in Burg
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Bundestag berät über vier Auslandseinsätze
UNMISS und EU NAVFOR Aspides sollen bis 2026 verlängert werden
4./AufklBtl 13 sammelt 4.345 Euro für den „Marsch zum Gedenken“
#DerLeereStuhl – Ein freier Platz für gelebte Veteranenkultur
Impulsvorträge der Veteranentagung jetzt auf YouTube!
Ein starkes Signal für die Veteranenbewegung
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Für die eQualPro-Konferenz zur Gleichstellung der Geschlechter in den Streitkräften trafen sich Soldatinnen und Vertreter des DBwV in Berlin. Foto: DBwV
Anfang November 2025 fand ganz im Zeichen der Gender Equality Week in Berlin die eQualPro-Konferenz zur Gleichstellung der Geschlechter in den Streitkräften statt.
Sebastian Käding, Präsident der Expertenkommission Sicherheit und Verteidigung bei CESI und Beisitzer Zivile Beschäftigte im Landesvorstand West, hatte für den DBwV die Veranstaltung im Europäischen Haus in Berlin unter dem Schirm der CESI organisiert, einem der europäischen Dachverbände, in denen der Verband aktiv ist.
Klaus Heeger, Generalsekretär der CESI, eröffnete die Veranstaltung und ermutigte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits zu Beginn zu einer lebhaften und interaktiven Diskussion.
Den Auftakt machte Oberstleutnant i.G. Marcel Bohnert, stellvertretender Bundesvorsitzender des DBwV. Unter dem Titel „25 Jahre nach dem Tanja-Kreil-Urteil des Europäischen Gerichtshofs – Initiativen des Deutschen BundeswehrVerbands“ blickte er auf die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte zurück. Heute dienen rund 14 Prozent Frauen in der Bundeswehr – ein Fortschritt, aber längst kein Endpunkt. „Viele Potenziale bleiben noch ungenutzt“, so Bohnert.
Ein Kernthema war die aktuelle Debatte über die Wehrpflicht und die Frage, inwieweit Frauen ebenfalls verpflichtet werden sollen. Ein Blick nach Europa zeige, dass einige Länder diesen Schritt bereits gegangen sind.
Als Nächstes stellte Bohnert die jüngsten Initiativen des Verbandes zur Stärkung der Frauen in der Bundeswehr vor.
Neben einer groß angelegten Imagekampagne richtete der Verband 2025 mit großem Erfolg zwei Frauentagungen in der Bundesgeschäftsstelle aus. Als Ergebnis der Tagungen stellte er ein von den Frauen erarbeitetes Positionspapier vor.
In der anschließenden Diskussion brachten die Teilnehmerinnen klar auf den Punkt, was sie sich wünschen: bessere Vereinbarkeit von Familie und Dienst, flexiblere Arbeitszeitmodelle und modernere soziale Rahmenbedingungen. Denn – darin waren sich alle einig – die Bundeswehr müsse nicht nur gutes Personal gewinnen, sondern es auch halten.
Abschließend hob Oberstleutnant Bohnert die kommende Buchveröffentlichung des Deutschen BundeswehrVerbands mit dem Mittler Verlag hervor, die am 28. Januar 2026 erscheinen wird. Das Werk porträtiert inspirierende Frauen und ihren Weg in der Bundeswehr – ein Projekt, das im Plenum bereits große Vorfreude auslöste.
Weitere Impulse kamen von Regierungsdirektor Dominicus Gnielinski (BMVg, Referat Z I 7), der die Gleichstellungsstrategien des Verteidigungsministeriums vorstellte, sowie von Stabshauptmann Claudia Schalling vom Zentrum Innere Führung, die aus ihrer täglichen Arbeit in der Ansprechstelle für Transgenderangelegenheiten der Bundeswehr berichtete.
Ihr Vortrag fand großen Anklang im Publikum und zeigte erneut die Diskrepanz zwischen theoretischer Ebene und praktischer Umsetzung in der Truppe. Hier stellten die Frauen unisono fest, dass noch ein weiter Weg zu gehen ist.
Zum Schluss sprach Monika Böker zum Thema Ausblick auf Gleichstellungsoptionen im Einklang mit verschiedenen Rechtsgrundlagen.
Fazit des Tages: Gleichstellung in der Bundeswehr ist längst kein Nischenthema mehr – sie ist ein zentraler Faktor für Attraktivität, Vielfalt und Zukunftsfähigkeit der Streitkräfte.
Zurück zur Liste der Beiträge
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: