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Erfolg für die „Gorch Fock" und ihre Besatzung: Bei der „Five Sister Trophy" von New York nach Boston kam das Segelschulschiff der Marine als Erstes ins Ziel. Foto: Bundeswehr/Marcel Kröncke
Sieg für die „Gorch Fock“: Das Segelschulschiff der Marine kommt bei der legendären Five Sister Trophy auf dem Weg von New York nach Boston als Erstes ins Ziel – vor ihrem Schwestern Schiff.
Das Segelschulschiff „Gorch Fock“ hat in Nordamerika eine Wettfahrt mit seinen baugleichen Schwesterschiffen gewonnen. Der militärische Großsegler kam bei der Regatta „Five Sister Trophy" nach rund 7,5 Stunden als erstes Schiff an, wie die Deutsche Marine mitteilte.
„Der Sieg der ‚Gorch Fock‘ bei der Five Sister Trophy ist ein beeindruckender Erfolg und ein starkes Zeichen für die Leistungsfähigkeit unserer Marine. Er zeigt, dass hervorragende Seemannschaft, eine exzellente Ausbildung und ein eingespieltes Team auch unter anspruchsvollen Bedingungen den Unterschied machen“, sagt Kapitän zur See Kai-Uwe Tetzlaff, Vorsitzender Marine im DBwV. „Dass die Trophäe nach 50 Jahren wieder nach Deutschland zurückkehrt, macht diesen Erfolg umso besonderer. Der gesamten Besatzung gilt meine herzliche Gratulation.“
Auf dem Weg von New York nach Boston führte die rund 60 Seemeilen – knapp 111 Kilometer – lange Rennstrecke über das anspruchsvolle Seegebiet rund um Cape Cod. Die deutsche Mannschaft konnte dabei die „Eagle“ aus den USA um 38 Minuten, die „Sagres“ aus Portugal um eine Stunde und die „Micrea“ aus Rumänien um zwei Stunden hinter sich lassen.
Die „Gorch Fock“ war wie ihre drei inzwischen noch aktiven Schwesternschiffe anlässlich der Feierlichkeiten zur 250-jährigen Unabhängigkeit der USA in New York.
Es war das zweite Mal, dass die bei Blohm+Voss gebauten Schiffe gegeneinander antraten. Vor 50 Jahren war die Wettfahrt schon einmal ausgetragen worden, damals zum 200-jährigen Jubiläum der USA.
„Nach fünf Jahrzehnten hat die „Gorch Fock“ die Five Sister Trophy wieder nach Deutschland geholt. Dieser Erfolg gehört meiner Besatzung“, sagte Fregattenkapitän Elmar Bornkessel, der seit 2024 Kommandant der „Gorch Fock“ ist. „1976 haben unsere Vorgänger Geschichte geschrieben, heute durften wir dieses Kapitel fortschreiben. Dieser Sieg zeigt, was Seemannschaft, Disziplin und gemeinsamer Wille leisten können."
Die „Gorch Fock“, die 1958 als letztes Schwesternschiff in Dienst gestellt wurde, wird teilweise auch Gorch Fock II genannt. Sie ist ein neueres Modell der im Jahr 1933 gebauten ersten Gorck Fock. Diese liegt in Stralsund vor Anker und kann besichtigt werden. Die „Eagle“ wurde 1936 gebaut, die „Sagres“ im Jahr darauf, die „Mircea“ folgte 1938.
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