Stellungnahme des DBwV zum Bundesalimentationsgesetz
Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
Die TSK CIR ist ein unverzichtbarer Pfeiler moderner Landesverteidigung
„Wir haben erhebliche Lücken im europäischen Verteidigungsbereich"
Eckwertebeschluss zum Bundeshaushalt 2027 und Finanzplanung bis 2030
Kyros Mossadegh, der Schah und die Mullahs
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Nächste Runde für die Soldata: Bundesweite Job- und Bildungsmesse für Soldaten
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Gedenken: Vor 13 Jahren fiel Daniel Wirth in Afghanistan
Gedenken: Vor 17 Jahren fiel Hauptgefreiter Sergej Motz in Afghanistan
Internationaler 16K3-Marsch als Zeichen der Erinnerung
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Im April fällt die Entscheidung, das US-Kampfflugzeug F-35A für die Luftwaffe zu beschaffen. Foto: Lockheed Martin photo by Liz Lutz
Das Jahr 2022 war geprägt vom Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine. Davon und von den wichtigsten Ereignissen für den DBwV und die große, weite Welt, lesen Sie hier. Unser Redakteur Gunnar Kruse blickt auf die vergangenen zwölf Monate zurück.
Sollte Russland über den Ukraine-Krieg weitere Machtgelüste entfalten, reicht ein „Stolperdraht“ nicht aus. Die Bundeswehr muss dringend kaltstartfähig werden, fordert der Bundesvorsitzende Oberst André Wüstner.
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) hatte es Mitte März bereits auf den Punkt gebracht: Die Zeit der „Stolperdraht“-Logik ist vorbei, vor dem Hintergrund von Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine muss sich auch Deutschland besser vorbereiten. In einem Interview erläutert Generalinspekteur General Eberhard Zorn, was die Bundeswehr jetzt akut benötigt und warum der DBwV eine wichtige Stimme der Soldatinnen und Soldaten ist. In die Diskussion über das neue Sondervermögen für eine bessere Ausrüstung der Bundeswehr bringt sich Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) ein. Investitionen in die Bundeswehr seien dringend notwendig: „Das ist keine Aufrüstung, sondern Ausrüstung”, hält sie Kritikern entgegen.
Denn auch wenn die Summe von 100 Milliarden Euro erst einmal gewaltig klingt: Gewaltig sind auch die Lücken, die im Frühjahr bei der Bundeswehr klaffen und dringend geschlossen werden müssen. Das Spektrum reicht von einem neuen Waffensystem für die Luftwaffe über schwere Transporthubschrauber und bewaffnete Drohnen bis hin zu ganz elementaren Dingen: Helmen, Schutzwesten, Munition und ausreichender Bekleidung. Für den Bundesvorsitzenden Oberst André Wüstner ist die Bundeswehr mit den 100 Milliarden Euro „erst einmal gut aufgestellt“. Aber die Mittel müssten nun unbedingt und ausschließlich „für Modernisierung und Beschaffung“ eingesetzt werden. Es gehe mit Blick auf die zunehmende Relevanz von Landes- und Bündnisverteidigung außerdem darum, „in den Landstreitkräften, aber auch in den anderen Dimensionen wieder kaltstartfähig“ zu werden.
Einiges, was dazu nötig ist, ist im April bereits beschlossene Sache. So beispielsweise, dass das von vielen NATO-Partnern verwendete US-Kampfflugzeug F-35A angeschafft werden soll. Darüber hinaus soll der „Eurofighter“ so weiterentwickelt werden, dass er zur elektronischen Kriegsführung befähigt wird.
Heimatschutzregiment aufgestellt Das erste von künftig fünf Heimatschutzregimentern wird Ende April in Dienst gestellt. Im Zuge dessen wird das Landesregiment Bayern in Heimatschutzregiment 1 umbenannt.
Finale der Invictus Games in Den Haag Am 22. April gehen die Invictus Games in Den Haag zu Ende – und damit beginnt die Vorfreude auf das Jahr 2023. Denn dann finden die Sportwettkämpfe für einsatzgeschädigte Soldaten in Düsseldorf statt. Darin liegt eine große Chance, das Veteranenthema auch hierzulande einer breiteren Öffentlichkeit näherzubringen.
Geld muss bei der Truppe ankommen Auch die Königsbronner Gespräche stehen in diesem Jahr unter dem Eindruck des Ukraine-Kriegs. Während der Veranstaltung warnt der zweite stellvertretende Bundesvorsitzende Oberstleutnant i.G. Marcel Bohnert vor einer Verwässerung beim angekündigten 100-Milliarden-Euro-Sondervermögen. Die Bundeswehr müsse kampfkräftig sein, mahnt er.
Mensch des Monats: Oberstleutnant Daniel Andrä Der 43-jährige Oberstleutnant Daniel Andrä ist Kommandeur der 11. Rotation der eFP Battle Group in Litauen. Ihm sind 1675 Soldatinnen und Soldaten unterstellt. „Wir leisten einen robusten Beitrag zur glaubwürdigen Abschreckung”, betont er im April bei einem Besuch von DBwV-Verbands-Vize Oberstleutnant i.G. Marcel Bohnert in Litauen. Bohnert ist nicht mit leeren Händen angereist: Im Gepäck hat er als Geschenk 1000 Tassen aus emailliertem Metall für die Kontingentangehörigen, von denen er 50 gleich persönlich übergibt.
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