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DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Kyros Mossadegh, der Schah und die Mullahs
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Hohe Spritpreise Entlastungsprämie „Schritt in die richtige Richtung“ - Anhebung beim „Kilometergeld“ notwendig
Trumps strategischer Fehlschluss trifft auch Europa
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Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
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Internationaler 16K3-Marsch als Zeichen der Erinnerung
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan
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16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
In ihrer Festrede fand Bundeskanzlerin Angela Merkel deutliche Worte gegen Rassismus und Antisemitismus in Deutschland. Foto: picture alliance/dpa/dpa Pool | Bernd von Jutrczenka
Berlin. Mit einem Festakt hat der Zentralrat der Juden in Berlin an seine Gründung vor 70 Jahren erinnert. Als prominente Rednerin sprach Bundeskanzlerin Angela Merkel zu den geladenen Gästen im Innenhof der Neuen Synagoge. Weitere Gäste waren per Streaming zugeschaltet, unter ihnen auch der Bundesvorsitzende, Oberstleutnant André Wüstner.
Merkel positionierte sich klar gegen Angriffe auf jüdisches Leben Deutschland. „Es ist eine Schande und beschämt mich zutiefst, wie sich Rassismus und Antisemitismus in unserem Land in diesen Zeiten äußern“, sagte die Kanzlerin. Der Antisemitismus sei nie ganz verschwunden gewesen, wie der Rassismus trete er aber „sichtbarer und enthemmter“ auf, so die CDU-Politikerin. Beleidigungen, Drohungen und Verschwörungstheorien richteten sich oft gegen jüdische Bürgerinnen und Bürger, so Merkel. „In den sozialen Medien triefen viele Äußerungen geradezu vor Hass und Hetze. Dazu dürfen wir niemals schweigen.“
Wie schnell Worte zu Taten werden können, habe der Anschlag auf die Synagoge in Halle im vergangenen Jahr „auf besonders schreckliche Weise“ gezeigt. Erziehung und Bildung seien wie die Bereitschaft zum Dialog die wichtigste Vorbeugung gegen Vorurteile, Rassismus und Antisemitismus. Wo Bildung und Aufklärung nicht ausreichten, sei der Rechtsstaat „mit der ganzen Konsequenz unseres Strafrechts gefordert“.
Generell gebe es in der Bevölkerung viele Ressentiments gegen Juden, sagte der Präsident des Zentralrats, Josef Schuster, im Vorfeld im rbb-Inforadio. Er bekomme antisemitische E-Mails und Zuschriften, auch am Stammtisch gebe es solche Äußerungen. In der Corona-Pandemie seien zudem Verschwörungsmythen aufgetaucht - ähnlich wie im Mittelalter, als es um Brunnenvergiftung und die Pest ging.
Der Zentralrat der Juden wurde am 19. Juli 1950 in Frankfurt am Main gegründet. Als Dachorganisation vertritt er die Interessen von 23 Landesverbänden und 105 jüdischen Gemeinden in Deutschland, die rund 100.000 Mitglieder zählen. Seit 1999 hat der Zentralrat seinen Sitz in Berlin. Der Deutsche BundeswehrVerband gratuliert dem Zentralrat der Juden herzlich zu seinem 70. Geburtstag!
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