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Schützenpanzer Puma bei einer Schießübung auf dem Truppenübungsplatz Altengrabow im Januar 2023. Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Frederic Kern/Geisler-Fotopress
Schwerer Unfall im Gefechtsübungszentrum Heer: Bei einer Übung sind zwei Schützenpanzer Puma zusammengestoßen. Zwölf Soldaten wurden dabei laut einer Mitteilung des Heeres verletzt, einer von ihnen schwer. Die Bundeswehr hat nun einen Zeitraum genannt, wie lange die Untersuchung dauern wird.
Die Untersuchung des Unfalls könnte bis zu zwei Wochen dauern. Das erklärte ein Bundeswehr-Sprecher. Es gebe viele Parameter zu beachten, wie zum Beispiele Gelände und Technik. Außerdem gebe es viele Beteiligte.
Laut dpa waren die beiden Pumas am Mittwoch bei einer Übung im Gefechtsübungszentrum des Heeres in der Letzlinger Heide mit höherem Tempo zusammengestoßen. Wie „Spiegel Online“ berichtete, kam es zu dem Unfall, als zwei Schützenpanzer aus einer Stellung heraus zurücksetzten.
Hoffnung für den Schwerverletzten
Der Schwerverletzte wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Bei ihm könne man von einer baldigen Genesung ausgehen, sagte der Sprecher jetzt.
Alle weiteren am Unfall beteiligten Soldaten wurden im Anschluss medizinisch versorgt. Laut „Spiegel Online“ haben sich mehrere Soldaten Armbrüche zugezogen. Feldjäger haben laut Heeres-Angaben noch am Mittwoch die Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen. Wie „Spiegel Online“ weiter berichtete, wurde Verteidigungsminister Boris Pistorius, der am gestrigen Mittwoch in Augustdorf beim Panzerbataillon 203 ist, ständig über den Vorfall informiert. Der Unfall zeigt einmal mehr, dass der Soldatenberuf mit besonderen Risiken verbunden ist. Der Deutsche BundeswehrVerband wünscht den Verletzten eine schnelle und vollständige Genesung.
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