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Der Stellvertretende Bundesvorsitzende Hauptmann Andreas Steinmetz (M.) und die Bundestagsabgeordneten Fritz Felgentreu (l.) und Henning Otte bei der Videokonferenz mit den Einsatzgebieten. Foto: DBwV/Yann Bombeke
Es war eine gelungene Premiere beim DBwV: Erstmals wurde per Videokonferenz von der Berliner Bundesgeschäftsstelle aus direkt mit den Einsatzgebieten der Bundeswehr in Afghanistan, Nordirak und Südsudan Kontakt aufgenommen. Zwei Bundestagsabgeordnete folgten gerne der Einladung des Verbands, am Austausch mit den Soldaten vor Ort teilzunehmen.
Berlin. Es ist in jeder Hinsicht ein schwieriges Jahr: Die Corona-Pandemie wirkt sich überall aus – auch in den Auslandseinsätzen der Bundeswehr, wie die jüngsten Meldungen von der Mission EUTM Mali vor wenigen Tagen eindrucksvoll verdeutlichten. So waren auch Besuchsreisen zu den jeweiligen Kontingenten in den vergangenen Monaten nicht mehr möglich.
Für den Deutschen BundeswehrVerband ist es aber ebenso wichtig wie für die Verteidigungspolitiker im Bundestag, mit den Soldaten vor Ort in Fühlung zu bleiben, um sich Eindrücke aus erster Hand von Stimmung und Lage vor Ort zu verschaffen. Der DBwV beschreitet auch hier neue Wege und hat sich heute erstmals per Video-Schaltung mit drei Einsatzgebieten der Bundeswehr in Verbindung gesetzt. Bei der Videokonferenz mit den Kontingenten von Resolute Support in Afghanistan, Counter Daesh im Nordirak und UNMISS im Südsudan waren die Bundestagsabgeordneten und jeweiligen verteidigungspolitischen Sprecher ihrer Parteien Henning Otte (CDU) und Fritz Felgentreu (SPD) mit dabei.
Für die Parlamentarier, aber auch für den Stellvertretenden Bundesvorsitzenden Hauptmann Andreas Steinmetz, waren die Informationen aus den Einsatzgebieten zur aktuellen Lage vor Ort, insbesondere zu den Auswirkungen von Covid-19, sehr wertvoll. Besprochen wurden aber ebenso Aspekte der Einsatzbetreuung, der Versorgung mit Marketenderwaren oder der Feldpost.
„Für uns ist aber in erster Linie wichtig zu wissen, wie es Ihnen geht“, sagte Henning Otte zu seinen Gesprächspartnern auf dem Bildschirm. Der Sozialdemokrat Fritz Felgentreu sagte: „Danke an den DBwV, dass er diese Runde ermöglicht hat. Das ist zumindest ein kleiner Ersatz für die Besuche vor Ort, die nicht stattfinden können.“
Wie die beiden Politiker wünschte schließlich auch Hauptmann Steinmetz den Gesprächspartnern in Afghanistan, Irak und Südsudan alles Gute für die bevorstehenden Weihnachtstage: „Bleiben Sie gesund. Und denken Sie daran: Wir sind für Sie da, auch über die Feiertage und auf dem bewährten kurzen Weg!“
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