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Am Tag der Amtsübergabe an die neue Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (r.) war Annegret Kramp-Karrenbauer in der Öffentlichkeit nicht zu sehen - von diesem auf der BMVg-Homepage veröffentlichten Foto abgesehen. AKK wird am kommenden Mittwoch mit einem Großen Zapfenstreich endgültig verabschiedet. Foto: Bundeswehr/Steve Eibe
Seit zwei Tagen hat Deutschland mit Christine Lambrecht eine neue Verteidigungsministerin – die aus dem Amt geschiedene Annegret Kramp-Karrenbauer nimmt in der kommenden Woche mit einem Großen Zapfenstreich endgültig Abschied vom Bendlerblock. AKK dementierte jetzt Medienberichte, dass es bei der Amtsübergabe zu Dissonanzen gekommen sei.
Berlin. Wie es sich gehört, wurde die neue Verteidigungsministerin Christine Lambrecht nach ihrer Vereidigung am Mittwoch im Bendlerblock mit militärischen Ehren empfangen. An ihrer Seite: Der Generalinspekteur, General Eberhard Zorn. Doch wo war Annegret Kramp-Karrenbauer? Beobachter wunderten sich über ihre Abwesenheit in der Öffentlichkeit an diesem Tag. Bei sämtlichen anderen Ressortübergaben waren auch die Ministerinnen und Minister der abgewählten Großen Koalition zugegen. Lediglich ein Foto wurde später auf der Homepage des BMVg veröffentlicht, auf dem die alte und die neue IBuK zu sehen sind. Prompt wurde spekuliert, ob es zu Misstönen im Zuge der Übergabe gekommen sei. Der Grund: Angeblich habe Lambrechts Umfeld Druck auf langjährige Mitarbeiter der CDU-Politikerin ausgeübt, ihre Büros möglichst schnell zu räumen.
Kramp-Karrenbauer dementierte dies gegenüber der „Rheinischen Post“. Es gebe keine Verärgerung, sie sei Profi und kenne das Geschäft, sagte die Saarländerin. Dass sie nicht beim Empfang mit militärischen Ehren auf dem Paradeplatz des Bendlerblocks zugegen war, erklärte sie mit protokollarischen Gründen. Als Kramp-Karrenbauer im Juli 2019 das Amt von Ursula von der Leyen übernommen hatte, waren allerdings beide CDU-Politikerinnen bei dem militärischen Zeremoniell Seite an Seite zu sehen.
Nun betonte Kramp-Karrenbauer, dass es ein Übergabefoto mit Christine Lambrecht gegeben habe, zudem ein vertrauliches, einstündiges Vier-Augen-Gespräch und ein Telefonat am Vortag. Man sei offen und konstruktiv miteinander umgegangen, sagte AKK der „Rheinischen Post“.
Spätestens in ein paar Tagen werden Christine Lambrecht und Annegret Kramp-Karrenbauer auch öffentlich gemeinsam zu sehen sein: Am kommenden Mittwoch, 15. Dezember, wird Kramp-Karrenbauer mit einem Großen Zapfenstreich im Bendlerblock verabschiedet. Natürlich hat auch AKK drei Musikwünsche an das Stabsmusikkorps der Bundeswehr frei. Erklingen wird die Bundeswehr-Melodie von „Wir.Dienen.Deutschland“, was als Dank an die Soldatinnen und Soldaten gedacht ist, der Song „Higher and Higher“ des Soul-Sängers Jackie Wilson sowie die Titel-Melodie des Western-Klassikers „Die Glorreichen Sieben“. Nach Angaben der „Rheinischen Post“ will sich Kramp-Karrenbauer mit der Oscar-prämierten Filmmusik von 1960 bei ihren Mitstreitern bedanken.
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