Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
20. Januar 1956: Bundeskanzler Konrad Adenauer begrüßt 1500 Soldaten der Bundeswehr in Andernach. Foto: Bundesarchiv
Es ist einer der wichtigen Tage in der Geschichte der Bundeswehr: Am 20. Januar 1956 begrüßte Bundeskanzler Konrad Adenauer die ersten Rekruten der noch jungen Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland in der Krahnenberg-Kaserne in Andernach. Seitdem gilt der Standort als „Wiege der Bundeswehr“.
Seitdem die ersten Freiwilligen der Bundeswehr im November 1955 ihre Ernennungsurkunden erhalten hatten, waren erst wenige Monate vergangen. Langsam floss die erste Ausrüstung in die neuen Streitkräfte, zumeist Material aus US-Beständen. Anfang 1956 waren die ersten drei Standorte in Betrieb genommen worden: Die Luftwaffe bezog den Fliegerhorst in Nörvenich, die Marine den Stützpunkt in Wilhelmshaven und das Heer die Krahnenberg-Kaserne in Andernach.
Im Ausbildungsstandort des Heeres in Andernach wurden am 20. Januar 1956 insgesamt 1500 Soldaten aller drei Teilstreitkräfte zusammengezogen. Mit einem feierlichen Appell vor Bundeskanzler Konrad Adenauer wurde die Bundeswehr symbolisch in Dienst gestellt. Die Krahnenberg-Kaserne gilt seit diesem Tag als „Wiege der Bundeswehr“.
Heute ist der Standort in Andernach eine Dienststelle des Sanitätsdienstes der Bundeswehr. Eine der alten Baracken ist erhalten geblieben und steht unter Denkmalschutz. Die Baracke Nr. 17 ist jetzt eine Erinnerungsstätte für das die Bundeswehr prägende Ereignis der Gründungszeit. Dass dieser Ort erhalten werden konnte, ist dem Förderverein „Wiege der Bundeswehr“, in dem sich viele aktive und ehemalige Soldatinnen und Soldaten sowie Bürgerinnen und Bürger engagieren, zu verdanken.
Der Inspekteur des Sanitätsdienstes, Generaloberstabsarzt Dr. Ulrich Baumgärtner, sagte im Vorfeld des Jahrestages: „Der 20. Januar ist nicht nur ein besonderer Tag für die Bundeswehr, sondern auch für den Förderverein ‚Wiege der Bundeswehr e. V.‘, dem ich die Unterstützung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr bei seinem Engagement zum Erhalt der Erinnerung zusichere."
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