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Oberstleutnant i.G. Detlef Buch, Vorsitzender Fachbereich Besoldung, Haushalt und Laufbahnrecht im DBwV-Bundesvorstand, erläutert das Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz (BesStMG). Foto: DBwV
Wilhelmshaven. Vom Verband erreichte Verbesserungen für die Angehörigen der Bundeswehr waren Thema beim Wilhelmshavener Standorttag. Auf dem Programm standen zunächst Gesprächsrunden mit Wachtmeistern und Kommandeuren im kleinen Kreis. Der öffentliche Teil der Veranstaltung mit dem von Oberstleutnant i.G. Detlef Buch gehaltenen Vortrag „DBwV - konsequent auf Erfolgskurs“ fand anschließend im Nato-Saal des Marinestützpunktes statt.
Vor Buch sprach die Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller ein Grußwort. Die SPD-Politikerin ist im Parlament Mitglied des Verteidigungs- und des Petitionsausschusses sowie des Untersuchungsausschusses zur sogenannten Berateraffäre, der den Umgang mit externer Beratung und Unterstützung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung aufklären soll. Möller betonte die Wichtigkeit, einem starken Berufsverband anzugehören und „zum Wohle aller Bundeswehrangehörigen zu wirken“.
Probleme sieht die Abgeordnete in der Bundeswehr bei Infrastruktur und Ausrüstung: „Wir dürfen nicht zulassen, dass beispielsweise die Planung zwischen Infrastruktur und Waffensystemen auseinanderklafft.“ Möller stellte darüber hinaus fest, dass sich die Streitkräfte „nicht zu Tode verwalten dürfen“, sondern alle beteiligten Stellen inner- und außerhalb der Bundeswehr eng zusammenarbeiten müssen, um die notwendige Einsatzbereitschaft der Truppe sicherzustellen.
Oberstleutnant i.G. Buch, Bundesvorstandsmitglied und Verbandsexperte für Haushalt, Personal und Laufbahnrecht, befasste sich in seinem Vortrag mit dem Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz (BesStMG), das er bis zur Realisierung begleitet hat. Die vielen sozialen Verbesserungen durch dieses Gesetz haben seiner Ansicht nach dazu beigetragen, dass der DBwV als einzige berufliche Interessenvertretung in Deutschland wächst und inzwischen mehr als 207.000 Mitglieder zählt.
Als einige der jüngsten Verbandserfolge nannte Buch die verbesserte Besoldung, den Zugang von ehemaligen Zeitsoldaten zur gesetzlichen Krankenversicherung, mehr und höhere Planstellen, das Optionsrecht Umzugskostenvergütung/Trennungsgeld sowie die Beibehaltung der bisherigen Altersgrenzen für Berufssoldaten. Der Oberstleutnant machte dabei deutlich, dass die Forderungen des DBwV im Lauf des Gesetzgebungsverfahrens bei anderen Interessenvertretungen teilweise auf Ablehnung stießen.
Buch erläuterte seinen Zuhörern, dass sich der DBwV nicht nur für die Soldatinnen und Soldaten einsetzt, sondern auch für Beamte und zivile Arbeitnehmer. Dies geschehe nicht nur bei Vorhaben, die alle Angehörigen der Bundeswehr und Ehemalige betreffen, sondern auch in speziell diesen Personenkreis betreffenden Angelegenheiten. Das unterstreiche den Anspruch des DBwV, Interessenvertretung aller Menschen in der Bundeswehr zu sein, und inzwischen sind auch für diese Statusgruppen Erfolge zu verzeichnen.
Zum Ende des Standorttags wurde Stabsbootsmann Rudi Haardt von seinem Bezirksvorsitzenden Oberstleutnant Jörg Struckmeier eine Dankurkunde des Bundesvorsitzenden überreicht. Haardt steht seit zehn Jahren an der Spitze der Wilhelmshavener Standortkameradschaft und zeichnet sich durch seine engagierte Arbeit aus. Der Ehrung schloss sich sein Vorstand sowie die örtliche Kameradschaft der Ehemaligen, Hinterbliebenen und Reservisten (ERH) an. Deren Vorsitzender Hauptmann a.D. Jochen Schmelzer übergab anschließend an Buch eine Spende für die Soldaten und Veteranen Stiftung des DBwV in Höhe von 650 Euro, die bei Veranstaltungen im vergangenen Jahr zusammengekommen ist.
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