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Bei der zweitägigen Tagung trafen sich 30 Spieße aus dem Landesverband, um sich zu informieren, zu diskutieren und TSK/OrgBer-übergreifend Erfahrungen auszutauschen. Foto: DBwV/Ingo Kaminsky
Giengen. Die Tagungen des Landesverbands Süddeutschland mit Kompaniefeldwebeln versprechen von je her einen intensiven Informationsaustausch und leidenschaftliche Diskussionen. Dass das auch bei der diesjährigen Tagung so war, dafür sorgte Stabsfeldwebel a.D. Franz Jung als Tagungsleiter mit seinem weit aufgestellten Tagungsprogramm. Unter den nahezu 30 Kompanie-/Batterie-/Staffel- und Innendienstfeldwebeln waren einige mit gespannter Erwartung das erste Mal dabei.
Den Auftakt der Tagung machte Landesvorsitzender Stabsfeldwebel a.D. Gerhard Stärk, der über die strategische Aufstellung des DBwV im Vorfeld der Bundestagswahlen bis zur Bildung einer neuen Regierung informierte. Stärk machte dabei auf in naher Zukunft anstehende Entscheidungen zu dem Referentenentwurf zum BBes/VersBAnpG aufmerksam, der u.a. den lange geforderten regionalen Ergänzungszuschlag (bekannt als „Ballungsraumzulage“) mit einem kritisch zusehenden Ansatz zur Gegenfinanzierung (Streichung des Familienzuschlag 1) enthält. Er informierte zudem über die Absicht des BMVg zu Anpassungen in der SAZV. Hierzu gaben die Spieße dem Landesvorsitzenden ausgehend von bisherigen Erfahrungen ihre Änderungswünsche mit auf den Weg, bei denen eine Vereinheitlichung der SAZV-Regeln zwischen den TSK/OrgBer und eine Entbürokratisierung, bei Verhinderung einer Schlechterstellung, im Fokus standen.
Gutes Personalmanagement erfordert intensive Kommunikation
Zum Personalmanagement der Bundeswehr unter Corona-Bedingungen, zu Aspekten der Personalentwicklung wie der Gestaltung moderner Laufbahnen mit all den Auswirkungen auf die Truppe sowie zum neuen Beurteilungssystem trug Oberst i.G. Markus Deeg vom BAPersBw vor. Dabei wurde die Komplexität deutlich, die ohne eine intensive Kommunikation zwischen dem BAPersBw und den Personalbearbeitern der Truppe nicht zufriedenstellend im Interesse der betroffenen Soldaten zu meistern sei. Dies spiegelten auch die vielen Fragen der Spieße, gespickt mit Beispielen aus eigenem Dienstalltag u.a. zur Förderungspraxis sowie zur Einstellung und Entlassung von Soldaten in der Bundeswehr, wider. Dem Oberst ist es gelungen, darüber mit den Spießen in einen intensiven Erfahrungsaustausch zu kommen.
Vielfältige Unterstützungsangebote des DBwV im Dienst nutzbar
Die besondere Stellung der Spieße als „Mutter der Kompanie“ gegenüber den Unteroffizieren und Mannschaften kam während der Tagung immer wieder zur Sprache. Dieser besonderen Verantwortung umfassend gerecht zu werden, fehle es jedoch bei der vorliegenden Auftragslast und trotz oder auch wegen den Regelungen der SAZV oft an ausreichend Zeit. Hier bietet sich der Landesverband mit seinen Beauftragten und seinem Außendienst als leistungsfähiger und kompetenter Unterstützer an. Viele der Angebote zielen auf die Soldaten auf Zeit als eine der größten Statusgruppen. So stellte Oberstabsfeldwebel a.D. Jürgen Schreier seine vielfältigen, auch virtuellen Angebote in enger Zusammenarbeit mit dem Berufsförderungsdienst für die Eingliederung von SaZ in ein ziviles Berufsleben nach ihrer Zeit bei der Bundeswehr vor. Die Unterstützungsmöglichkeiten des Landesverbands sind vielfältig, so der Mitarbeiter des Außendienstes und Oberleutnant d.R. Daniel Grabmann. Sie reichen von Vorträgen zur Vorsorge, Versorgung, Einsatzversorgung, Dienstrechtschutz und zum DBwV als Interessenvertretung bis hin zur Schulung von Mandatsträgern. Selbst bei Unterrichtungen im Rahmen der politischen Bildung zur Festigung des Demokratieverständnisses kann der DBwV unterstützen. Eines sollte dabei klar geworden sein: Der DBwV ist nicht der Anbieter von Versicherungen, wenn auch die Wahrnehmung mancher immer noch eine andere sein mag.
Tagungsleiter Jung und Landesvorsitzender Gerhard Stärk knüpften hier am Ende der Veranstaltung an. Sie erhoffen sich über die Spieße, den DBwV als schlagkräftige Interessenvertretung gerade unter den jungen Menschen stärker bekanntzumachen. Guter Tradition folgend unterstützten die Teilnehmer mit einer Spende von über 200 Euro die Soldaten und Veteranenstiftung.
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