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In Neumünster, v.l.n.r.: Der Bezirksvorsitzende Dirk Sommer, der Bundestagsabgeordnete Johann Wadephul und der Landesvorsitzende Nord, Oberstleutnant Thomas Behr. Foto: DBwV
Neumünster. Ein Vortrag des Bundestagsabgeordneten Dr. Johann Wadephul war Höhepunkt der Informationstagung 2021 im Bezirk 2. Der Christdemokrat referierte in Neumünster vor Mandatsträgern aus dem Süden Schleswig-Holsteins und Hamburgs über das Zusammenspiel der Außenpolitik mit der Verteidigungspolitik am Beispiel der Evakuierung aus Kabul. „Die Evakuierungsumstände in der afghanischen Hauptstand sowie die Würdigung der Bundeswehr nach Abschluss der Auslandsmission am Hindukusch müssen aufgearbeitet werden“, stellte der Politiker fest und wies auf einen möglichen Untersuchungsausschuss des Parlaments hin. Der ehemalige Zeitsoldat und Reserveoffizier plädierte in seinem Vortrag darüber hinaus für einen einjährigen, verpflichtenden „Allgemeinen Gesellschaftsdienst“ für junge Frauen und Männer. Er sieht diesen als „Teil der Modernisierungsagenda für unser Land“. Nach seinen Ausführungen stellte sich Wadephul einer lebhaften Diskussion mit den Mandatsträgern.
An der Veranstaltung im Hotel Altes Stahlwerk unter Leitung des Bezirksvorsitzenden Dirk Sommer nahmen rund 40 Vertreter von Kameradschaften teil. Der pensionierte Hauptmann appellierte an sie, „noch schlafende Truppen- und ERH-Kameradschaften wieder zum Erwachen zu bringen.“ Zu den weiteren Referenten gehörten der Landesvorsitzende Nord, Oberstleutnant Thomas Behr, der über die Schwerpunkte der Verbandspolitik und die bevorstehende Hauptversammlung in Berlin sprach. Im Verlauf der Tagung wurden auch mehrere Mitglieder geehrt. So erhielt Stabsbootsmann Marc Dorendorf für sein Engagement die Verdienstnadel des DBwV in Bronze. Hauptmann a.D. Peter Knobloch und Stabsfeldwebel a.D. Dieter Gamm wurden für 40 Jahre Treue zum Verband ausgezeichnet.
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