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Mama, warum hast du eine Uniform?
Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
Kameradschaft und Selbstverständnis
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Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
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Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Die Teilnehmer kamen aus Standort-, Truppen- und ERH-Kameradschaften. Foto: LV Nord
Dötlingen. Rund 30 Teilnehmer begrüßte der Bezirksvorsitzende 6 zu einer Tagung im Dötlinger Hotel Gut Altona. Als Schwerpunkte hatte Oberstabsfeldwebel Oliver Sekuli die Organisationsweisung des Verbandes, aktuelle Informationen aus dem Bundesvorstand und die Arbeit an der Basis festgelegt. Entsprechend die Referenten: Justitiar Major d.R. Christian Sieh und der zuständige Standortbeauftragte Oberstabsfeldwebel a.D. Günter Koch.
Sekuli äußerte gegenüber den Mandatsträgern aus dem westlichen Niedersachsen seine Bereitschaft, sich bei der Landesversammlung im Mai nächsten Jahres erneut zur Wahl zu stellen. In Sachen Vereinskonten für Kameradschaften verwies er auf ein geplantes Landesrundschreiben durch den Landesvorsitzenden Nord und Informationen in der Community. Sekuli forderte dazu auf, entsprechende Konten zeitnah, und wie vom DBwV vorgesehen, über die Bundesgeschäftsstelle (Verbandliche Administration, VBA) bei der Postbank einzurichten.
Künftig will der Bezirksvorsitzende zwecks Kontaktaufnahme und zur Verbesserung der Kommunikation zusätzlich Frühstückstreffen mit Chefs und Spießen der Einheiten seines Bereiches durchführen. Er möchte so „das Ohr an der Basis haben“, Probleme sowie Anregungen aufnehmen und diese in seine Arbeit einfließen lassen.
Neue Wehrdisziplinarordnung Der Jurist Sieh ging unter anderem auf die geplante vollständige Neufassung der Wehrdisziplinarordnung (WDO) ein. Als Ziel der Veränderung nannte er, disziplinar „schneller, einfacher und effektiver“ reagieren zu können. Als Mitglied der entsprechenden Expertengruppe war er an der Ausarbeitung beteiligt, deren Ergebnis in einem Abschlussbericht mit 68 Vorschlägen niedergeschrieben wurde. Dieser bildet die Grundlage für einen Referentenentwurfes im Verteidigungsministerium, das entsprechende Gesetzgebungsverfahren ist für nächstes Jahr zu erwarten.
Der Justitiar erwartet von der neuen WDO die Stärkung einfacher Disziplinarmaßnahmen und dadurch eine Vereinfachung sowie Beschleunigung von Verfahren. Weitere Aspekte sind die Entlastung der Truppendienstgerichte, die Einführung einer Frist bei der Einleitung gerichtlicher Disziplinarverfahren sowie mehr abgekürzte Verfahren durch Disziplinargerichtsbescheide. Insgesamt sieht Sieh eine deutliche Reduzierung der Hauptverfahren bei Truppendienstgerichten „auf schwere Fälle“.
Koch erläuterte den Zuhörern seine Zuständigkeit und Aufgaben als Standortbeauftragter, erläuterte Unterstützungsmaßnahmen für die Kameradschaften sowie Angebote für die aktive Truppe. Zu Letzteren nannte er insbesondere Unterrichtungen zur sozialen Absicherung im Rahmen der Vorbereitung auf Auslandseinsätze. In Sachen Mitgliederwerbung und Mitgliederbetreuung berichtete er von Schulungen und Einzelgesprächen. Besondere Bedeutung misst er der Kontaktpflege mit Kommandeuren, Dienststellenleitern und Spießen bei.
Umfangreiche Informationen Der Pressebeauftragte des Landesverbandes Nord bat die Kameradschaften um Verständnis dafür, dass Berichte über Advents-, Weihnachts- und Jahresabschlussfeiern über den Jahreswechsel hinweg ausschließlich online und nicht auf den Nordseiten der Verbandszeitschrift veröffentlicht werden können. Johann Fritsch verwies dazu auf die bereits abgeschlossene Doppelausgabe Dezember/Januar und die durch die bevorstehende Landesversammlung ausgeplanten Seiten in der Ausgabe Februar 2023. Für die nachfolgenden Ausgaben ab März machte er deutlich, „dass auch da der Platz begrenzt ist und kurz vor Ostern wohl niemand mehr Beiträge über Veranstaltungen vom Jahresende lesen möchte.“
Nach den Vorträgen der Referenten ging Sekuli auf das Jahr 2023 mit der Landesversammlung und weiteren Veranstaltungsterminen ein. Anschließend brachten die Vertreter der Kameradschaften ihre Sorgen, Nöte und Anregungen zur Sprache. Die harmonisch verlaufende Tagung endete mit einer Zusammenfassung und der Verabschiedung durch den Bezirksvorsitzenden. Anschließend reisten die Mandatsträger mit vielen neugewonnenen Informationen aus Dötlingen ab, sie können diese nun an ihre Kameradschaften weitergeben.
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