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Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
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Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Voller Durchblick: Der DBwV wird sich nicht daran beteiligen, Beamte, Soldaten und Arbeitnehmer gegeneinander auszuspielen Foto: Bundeswehr/Mario Bähr
Berlin. Wer nicht gestalten will, hat keinen Einblick und kann sich nur auf Medienberichte zum Entwurf des Koalitionsvertrags aus den Medien beziehen. Anders können wir es uns beim DBwV nicht erklären, wie es zu Pressestatements wie dem des Verbands der Beamten der Bundeswehr (VBB) kommt. In einer Erklärung heißt es im Hinblick auf möglicherweise geplante Veränderungen beim Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), die Beamten hätten es satt, „dass man ihnen ständig den schwarzen Peter zuschiebt“.
Bundesvorstandsmitglied, Oberstleutnant Andreas Geckeis, entgegnet dieser doch eher populistischen Verlautbarung zum Thema Rüstung: „Niemand schiebt den Menschen in Koblenz den schwarzen Peter zu, das ist lautes und billiges Gerede von Ahnungslosen. Wer so kommuniziert, sorgt vielmehr dafür, dass solch ein Bild erzeugt wird.“
In den vergangenen Jahren waren es unsere vielen Mitglieder im Bereich Rüstung und Beschaffung, auch die Kollegen sowie Kameraden im BAAINBw in Koblenz, die immer wieder aufgezeigt haben, dass sich etwas verändern muss. Viele von Ihnen haben gute Ideen, zeigen nicht nur Probleme, sondern vielmehr auch Lösungen auf. Sie wissen, dass sich die Rahmenbedingungen des Beschaffungswesens verändert haben und dass sich einiges in der Organisation verändern muss. Daher ist es gut, wenn man anstatt eines schnellen und unüberlegten Umschaltens nun bis Ende 2019 in aller Ruhe untersuchen will, in wieweit man die Beschaffungsorganisation anpasst.
Als größte Interessenvertretung aller Menschen der Bundeswehr werden wir diesen Prozess im Sinne unserer Mitglieder in den jeweiligen Standorten des Beschaffungswesens der Bundeswehr mitgestalten und laden ein, weiterhin das Gespräch mit unseren Ansprechpartnern vor Ort zu suchen.
Der Satz: ‚Wer sich nicht verändert, wird auch das verlieren, was er bewahren will.‘, gilt auch für das Beschaffungswesen. Der DBwV wird daher auch für die Menschen im Beschaffungswesen gestalten, statt verwalten. Weder der Organisationsbereich oder das BMVg, noch Deutschland kann es sich leisten, die hervorragende Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Beschaffungsorganisation zu verlieren. Es gilt vielmehr ihre Vorschläge aufzunehmen und in der nächsten Zeit koordiniert umzusetzen.
„Der DBwV hat dies getan, weshalb im aktuellen Entwurf des Koalitionspapiers der Wille zu attraktivitätssteigernden Maßnahmen für zivile Beschäftigte sowie Soldaten, aber auch zur Optimierung von Beschaffungsverfahren beschrieben wird. Und genauso proaktiv werden wir die Untersuchung des Beschaffungswesens konstruktiv kritisch, aber vor allem erfolgreich begleiten. Wir wissen, warum der Mensch auch in der Verwaltung im Mittelpunkt stehen muss, deshalb spielen wir auch kein ‚Schwarzer Peter‘ “, so der Fachbereichsvorsitzende Zivile Beschäftigte im Bundesvorstand, Klaus Scharf.
Im DBwV wird es jedenfalls nicht wie bei anderen darum gehen, Beamte, Soldaten und Arbeitnehmer gegeneinander auszuspielen. Das sieht Jens Obermeyer, stellvertretender Vorsitzende des Verbands des Technischen Dienstes der Bundeswehr (IGBI), ähnlich: „Es geht nicht um ein Gegeneinander, sondern um den besten Weg für die Bundeswehr und die darin tätigen Menschen. Der Anpassungsbedarf unsererseits ist erkannt und wenn dazu nun ein Untersuchungsauftrag erfolgt, werden wir uns diesem nicht verwehren, sondern im Sinne unserer Mitglieder mitgestalten. So wie es von einer guten Interessenvertretung erwartet wird.“
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