29.01.2019
dpa

Bundeswehr-Inspekteur zur Personallage: «Kein Anlass zur Panik»

Berlin - Trotz zahlreicher offener Stellen bei der Bundeswehr sieht Generalinspekteur Eberhard Zorn keinen Grund zur Panik. «Im Schnitt sind 15 Prozent der Dienstposten nicht besetzt», sagte Zorn dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (29. Januar 2019). Es gebe «etwas größere Lücken» bei der IT, bei Ärzten, im Personalmanagement und in der Logistik - aber «keinen Anlass zur Panik, weder von der Zahl her noch von der Qualität unserer Bewerberinnen und Bewerber».

Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hans-Peter Bartels (SPD), will an diesem Dienstag seinen Jahresbericht 2018 vorlegen. Darin soll es auch um die Personallage der Bundeswehr gehen. Die Bundeswehr soll von derzeit etwa 180 000 Soldatinnen und Soldaten bis 2025 auf 203 000 Soldaten anwachsen. Allerdings gibt es Fragen, wie die Bundeswehr die neuen Posten angesichts des allgemeinen Fachkräftemangels besetzen will. Für das Jahr 2025 werden aus demografischen Gründen 11 Prozent weniger Schulabgänger erwartet als noch zehn Jahre zuvor.

Zorn sagte: «Wichtig ist, ein gutes Gesamtangebot zu machen.» Das gehe vom Gehalt über eine gute Ausbildung wie mit dem Studiengang Cyber-Sicherheit bis zur Zusage, in einer bestimmten Stadt bleiben zu können. «Die Einstufung im öffentlichen Dienst muss attraktiver werden, vor allem bei den unteren Dienstgraden», so der Generalinspekteur.

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