Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Trumps strategischer Fehlschluss trifft auch Europa
Die alte Raubkatze und der Mut der Ukrainer
Der Landesverband Ost feiert Geburtstag – Die „Armee der Einheit“ wurde im DBwV verwirklicht
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Bis 2022 sollen die meisten Unterkünfte der Bundeswehr mit kostenlosem Internet ausgestattet sein Foto: pixabay
Koblenz. Endlich ist es soweit: Ab sofort beginnt die Bundeswehr damit, privat nutzbare und kostenfreie Internetzugänge für die Unterkünfte zu schaffen. Den Auftrag dazu gab das das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) in enger Abstimmung mit dem Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen (BAIUDBw) bereits Ende August. Bis Ende 2022 soll die BWI GmbH alle vorgesehenen Unterkunftsgebäude und ausgewählte Betreuungsgebäude in den rund 250 Liegenschaften ausrüsten. Das Finanzvolumen des Auftrags umfasst laut Bundeswehr rund 50 Millionen Euro.
„Ohne Internet ist Kommunikation heute undenkbar. Daher ist es unerlässlich, dass wir für unsere Soldatinnen und Soldaten sowie für die übrigen Bundeswehrangehörigen in den dienstlichen Unterkünften auch eine moderne Kommunikationsinfrastruktur bereitstellen“, erklärte der Präsident des BAAINBw, Harald Stein.
Der Ausbau beginnt noch in diesem Jahr – allerdings erst einmal als Pilotprojekt in fünf Kasernen. Als erstes werden demnach die Fürst-Wrede-Kaserne in München, die Robert-Schuman-Kaserne in Müllheim, die Foch- sowie die Fürstenberg-Kaserne in Donaueschingen sowie die Clausewitz-Kaserne in Hamburg ausgerüstet.
„Die in den fünf Liegenschaften gewonnenen Erfahrungen bilden die Grundlage für den weiteren Rollout mit mehr als 2200 Gebäuden und der gemeinsamen Projektarbeit des BAIUDBw, des BAAINBw und der BWI GmbH. Parallel hierzu führen wir in den projektrelevanten Liegenschaften umfangreiche Baumaßnahmen zur Ertüchtigung der IT-Liegenschaftsnetze und IT-Gebäudeverkabelungen durch“, erklärte Ulrike Hauröder-Strüning, Präsidentin des BAIUDBw.
Mit dem freien Internet setzt die Bundeswehr nach eigenen Worten einen weiteren Meilenstein zur Steigerung der Attraktivität um: „Die Anbindung an schnelles Internet ist für die Zufriedenheit in der Truppe sehr bedeutend“, sagte BAAINBw-Präsiodent Stein. „Mit der Vertragsunterzeichnung ist heute eine Erfolgsgeschichte begonnen worden – nun müssen wir sie fortschreiben.“
Fregattenkapitän Marco Thiele, der im DBwV-Bundesvorstand für Fragen der Betreuung zuständig ist, begrüßt die Entwicklung, fordert aber eine schnellere Umsetzung: "Das geht in die richtige Richtung, kommt aber viel zu spät. Wozu benötigt man ein Pilotprojekt? Schließlich gibt es schon Kasernen mit W-Lan, man könnte die dort gewonnenen Erfahrungen nutzen". Auch die Besonderheiten einer Kaserne wie Abstrahlsicherheit in geschützten Bereichen dürfe kein großes Problem darstellen. "Wir brauchen keine jahrelangen Auswertungen, sondern eine schnelle Umsetzung", sagt Thiele - auch für die Schiffe und Boote der Marine.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: