70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
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Klartext in spannenden Zeiten
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Das Leben der anderen
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Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
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Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
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Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
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Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Bis 2022 sollen die meisten Unterkünfte der Bundeswehr mit kostenlosem Internet ausgestattet sein Foto: pixabay
Koblenz. Endlich ist es soweit: Ab sofort beginnt die Bundeswehr damit, privat nutzbare und kostenfreie Internetzugänge für die Unterkünfte zu schaffen. Den Auftrag dazu gab das das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) in enger Abstimmung mit dem Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen (BAIUDBw) bereits Ende August. Bis Ende 2022 soll die BWI GmbH alle vorgesehenen Unterkunftsgebäude und ausgewählte Betreuungsgebäude in den rund 250 Liegenschaften ausrüsten. Das Finanzvolumen des Auftrags umfasst laut Bundeswehr rund 50 Millionen Euro.
„Ohne Internet ist Kommunikation heute undenkbar. Daher ist es unerlässlich, dass wir für unsere Soldatinnen und Soldaten sowie für die übrigen Bundeswehrangehörigen in den dienstlichen Unterkünften auch eine moderne Kommunikationsinfrastruktur bereitstellen“, erklärte der Präsident des BAAINBw, Harald Stein.
Der Ausbau beginnt noch in diesem Jahr – allerdings erst einmal als Pilotprojekt in fünf Kasernen. Als erstes werden demnach die Fürst-Wrede-Kaserne in München, die Robert-Schuman-Kaserne in Müllheim, die Foch- sowie die Fürstenberg-Kaserne in Donaueschingen sowie die Clausewitz-Kaserne in Hamburg ausgerüstet.
„Die in den fünf Liegenschaften gewonnenen Erfahrungen bilden die Grundlage für den weiteren Rollout mit mehr als 2200 Gebäuden und der gemeinsamen Projektarbeit des BAIUDBw, des BAAINBw und der BWI GmbH. Parallel hierzu führen wir in den projektrelevanten Liegenschaften umfangreiche Baumaßnahmen zur Ertüchtigung der IT-Liegenschaftsnetze und IT-Gebäudeverkabelungen durch“, erklärte Ulrike Hauröder-Strüning, Präsidentin des BAIUDBw.
Mit dem freien Internet setzt die Bundeswehr nach eigenen Worten einen weiteren Meilenstein zur Steigerung der Attraktivität um: „Die Anbindung an schnelles Internet ist für die Zufriedenheit in der Truppe sehr bedeutend“, sagte BAAINBw-Präsiodent Stein. „Mit der Vertragsunterzeichnung ist heute eine Erfolgsgeschichte begonnen worden – nun müssen wir sie fortschreiben.“
Fregattenkapitän Marco Thiele, der im DBwV-Bundesvorstand für Fragen der Betreuung zuständig ist, begrüßt die Entwicklung, fordert aber eine schnellere Umsetzung: "Das geht in die richtige Richtung, kommt aber viel zu spät. Wozu benötigt man ein Pilotprojekt? Schließlich gibt es schon Kasernen mit W-Lan, man könnte die dort gewonnenen Erfahrungen nutzen". Auch die Besonderheiten einer Kaserne wie Abstrahlsicherheit in geschützten Bereichen dürfe kein großes Problem darstellen. "Wir brauchen keine jahrelangen Auswertungen, sondern eine schnelle Umsetzung", sagt Thiele - auch für die Schiffe und Boote der Marine.
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