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Berlin. Der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Florian Hahn, sieht die Wehrbeauftragte Eva Högl (SPD) als geeignete Nachfolgerin für die scheidende Verteidigungsministerin Christine Lambrecht. «Bei der Nachbesetzung müssen Affinität zur Truppe, hohe Einsatzbereitschaft und gewisse Vorerfahrungen die entscheidende Rolle spielen», schrieb der CDU-Politiker am Montag auf Twitter. «Eva Högl wäre beispielsweise geeignet.» Er forderte, die Nachfolge unverzüglich zu regeln und dabei nicht dem «SPD-Proporz» zu folgen.
Unionsfraktionsvize Johann Wadephul sieht den Rücktritt Lambrechts als «notwendige Konsequenz aus ihrem politischen Handeln in diesem Amt.» «Ihr gebührt unser Respekt, dass sie diesen Schritt ging und unser Dank für ihr politisches Wirken und Engagement in unterschiedlichen Funktionen», betonte der CDU-Politiker auf Twitter.
Lambrecht hatte am Montag Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) um Entlassung gebeten. Die Nachfolge will der Kanzler zeitnah regeln.
Der AfD-Verteidigungsexperte Rüdiger Lucassen wertete den Schritt Lambrechts als «eine krachende Niederlage für Bundeskanzler Olaf Scholz». Lucassen riet dem Kanzler am Montag, «eine Personalie außerhalb der Parteielite auszuwählen». Der neue Verteidigungsminister müsse «die Bundeswehr als Ganzes verstehen, um die materielle, personelle und ideelle Einsatzbereitschaft im Eiltempo wiederherzustellen.»
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