Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Mama, warum hast du eine Uniform?
Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
Kameradschaft und Selbstverständnis
„Die Bundeswehr braucht eine Revolution“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Augsburg. Die Chefin des Panzer-Zulieferers Renk, Susanne Wiegand, sieht zu viel Rüstungsgelder ins Ausland fließen. Viele Milliarden gingen in die USA, etwa für Kampfflugzeuge und Hubschrauber. «Mich schmerzt aber besonders, dass wir in Deutschland, anders als in anderen Ländern, nicht Arbeitspakete an ausländischen Rüstungsgütern konsequent für unsere heimischen Hersteller einfordern», kritisierte Wiegand in der «Augsburger Allgemeinen» (Montag). «Zudem wäre es grundsätzlich sinnvoll, dass im Ausland gekaufte Rüstungsgüter in Deutschland gewartet werden.»
Nach 30 Jahren Abrüstung sei Deutschland nicht mehr wehrhaft. «Seit dem Ende des Kalten Krieges hat sich die Anzahl der Militärfahrzeuge bei der Bundeswehr um rund 90 Prozent reduziert. Bei der Marine waren es rund 70 Prozent», sagte Wiegand. Um die Löcher zu stopfen, müsse Deutschland seine Zusage an die Nato einhalten, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Verteidigung zu investieren. «Das Ziel darf nicht durch Haushaltstricks hingerechnet werden», sagte die Renk-Chefin: «Wir dürfen jetzt nicht Kitas, Windräder und Panzer gegeneinander ausspielen. Wir brauchen Geld für Soziales, die Energiewende und die Landesverteidigung. »
Zugleich lobte sie Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD): «Er nennt die Dinge beim Namen und redet Tacheles», sagte Wiegand. «Pistorius macht das großartig.»
Renk hat wegen des Rüstungsbooms im Zuge des Ukraine-Krieges eine Sonderkonjunktur erlebt. Anfang Oktober musste das Unternehmen aber überraschend einen geplanten Börsengang absagen.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: