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Die Bundeswehr beteiligt sich im Roten Meer an der EU-Militärmission zum Schutz von Handelsschiffen. Nach einem Zwischenfall mit einem chinesischen Kriegsschiff protestiert Deutschland scharf.
Berlin. Lasereinsatz gegen ein deutsches Flugzeug: Das Auswärtige Amt hat den chinesischen Botschafter in Berlin nach einem Vorfall mit einem Kriegsschiff des Landes im Roten Meer einbestellt. Das chinesische Militär habe mit einem Laser die als Teil der EU-Militärmission «Aspides» fliegende Maschine «ins Visier genommen», teilte das Auswärtige Amt auf der Plattform X mit. Die Gefährdung von deutschem Personal und die Störung des Einsatzes seien vollkommen inakzeptabel.
Mit der EU-Militäraktion «Aspides», an der sich die Bundeswehr beteiligt, sollen im Roten Meer Handelsschiffe vor der aus dem Jemen agierenden Huthi-Miliz geschützt werden. Deutschland stellt etwa 30 Soldaten für die Mission.
Lasereinsatz galt dem «fliegenden Auge» der Mission
Deutschland beteilige sich seit Oktober 2024 mit einem Flugzeug, das als «fliegendes Auge» der Mission zur weiträumigen Aufklärung des Seegebietes beitrage, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin. Die gewonnenen Daten tragen demnach zum Lagebild für die Missionsführung und die beteiligten Partner bei.
Diese Maschine - «Multi-Sensor-Plattform» oder kurz MSP genannt - wird nach diesen Angaben von einem zivilen Dienstleister betrieben. Personal der Bundeswehr ist beteiligt.
«Das zur Seeraumüberwachung im Roten Meer eingesetzte Flugzeug MSP wurde bei einem Routine-Einsatzflug im Rahmen ASPIDES über dem Roten Meer von einem chinesischen Kriegsschiff, das schon mehrfach im Seegebiet angetroffen wurde, ohne Grund und vorherige Kontaktaufnahme angelasert», sagte der Sprecher. «Mit dem Einsatz des Lasers hat das Kriegsschiff eine Gefährdung von Mensch und Material in Kauf genommen.»
Inzwischen läuft der Flugbetrieb wieder
Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ereignete sich der Vorfall bereits am 2. Juli. Das Anstrahlen mit einem Laser gilt im Militär mindestens als Drohgebärde.
Der Einsatzflug sei als Vorsichtsmaßnahme abgebrochen worden, berichtete der Sprecher. Die Maschine sei sicher auf der Basis des Kontingents in Dschibuti gelandet. Inzwischen sei der Flugbetrieb wieder aufgenommen worden.
Einbestellt wurde der chinesische Botschafter Deng Hongbo. Die förmliche Einbestellung eines Botschafters gilt als scharfes diplomatisches Mittel, mit dem die Regierung des Gastlandes eine deutliche Verstimmung signalisiert.
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