Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
2010 in der Provinz Kundus in Afghanistan: Deutsche Soldaten im Gefecht. Wie geht der Mensch mit solchen Gewalterfahrungen um? Foto: Bundeswehr/Von Söhnen
Berlin/Hamburg. Unmittelbar von der Kommandeur- und Dienststellenleiter-Tagung des Landesverbandes Nord in Neumünster reiste der Bundesvorsitzende Oberstleutnant André Wüstner an die Helmut-Schmidt-Universität (HSU) nach Hamburg zur Tagung des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw), Arbeitsbereich Innere Führung.
Im Kern ging es darum, in welcher unterschiedlichen Art und Weise Menschen in der Bundeswehr mit Gewalt konfrontiert werden. Wo liegen Unterschiede zwischen am eigenen Leib erfahrener und zu erwartender Gewalt – und wie geht der Mensch psychisch damit um? Was muss sich in der Ausbildung von Soldaten als „Gewaltexperten“ verändern? Wie sind die Erfahrungen deutscher Soldaten und jener anderer Nationen? Und was muss getan werden, um möglichst lange eine entsprechende Aggressionstoleranz – gerade nach dauerhafter Gewalterfahrung – zu haben?
All das sind wichtige Fragen, die letztendlich Auswirkungen auf Identität sowie Soldatenethos haben. Völlig klar, dass sie entsprechend reflektiert werden müssen. „Die Diskussion zum Thema war sehr wertvoll und ich kann nur hoffen, dass das ZMSBw diese fortsetzt. Gewalt ist Teil des Soldatenberufs, der Umgang damit ist alles andere als normal, was wir immer wieder im Gespräch mit aktiven Soldaten sowie Veteranen erfahren. Gerade mit denen, die bereits Extremsituationen bewältigen mussten. Als DBwV werden wir nicht nachlassen und diese Diskussion weiter vorantreiben“, so André Wüstner, bevor er sich auf den Weg zum Bundesparteitag der CDU nach Leipzig machte. In voller Spannung, wie dort Verteidigungsministerin und Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer auch auf das Thema Sicherheitspolitik und damit auch unsere Bundeswehr eingehen wird.
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