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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Die Delegierten der Hauptversammlung bestätigten den Beschluss des Bundesvorstandes, für die Tarifrunde 2018 eine Tariferhöhung zu fordern Foto: DBwV/Scheurer
Berlin. Deutschland geht es gut, das Geld ist da – das muss sich auch auf Löhne und Gehälter auswirken. Für die Tarifrunde im kommenden Jahr fordert der Deutsche BundeswehrVerband eine Tariferhöhung von 6,5 Prozent, am Ende des Monats sollen mindestens aber 100 Euro mehr auf dem Gehaltszettel stehen. Diese Forderung fand auf der 20. Hauptversammlung eine breite Zustimmung unter den Delegierten.
In Deutschland steigen die Steuereinnahmen, zudem untermauern die für 2017 und 2018 nach oben korrigierten Wachstumsraten die hohe Wirtschaftsleistung im Land. Ganz klar: Davon müssen auch die Menschen in der Bundeswehr profitieren. Eine Erhöhung des Tarifs um 6,5 Prozent wäre nur ein angemessener Schritt in die richtige Richtung.
Der DBwV fordert zudem, dass jungen Menschen mehr Sicherheit gegeben wird: Auszubildende sollen nach einem erfolgreichen Abschluss übernommen werden, sei es in zivile oder militärische Laufbahnen. Ebenso wünscht sich der Verband, dass sich die Tarifparteien auf eine Eindämmung der sachgrundlosen Befristungen und das Einrichten der Erfahrungsstufe 6 für alle Entgeltgruppen in der Entgelttabelle für Pflegekräfte einigen.
Es versteht sich für den DBwV von selbst, dass das Tarifergebnis zeit-, inhalts- und wirkungsgleich auf die Besoldung der Soldaten, Richter und Beamten sowie die Versorgungsbezüge der Ehemaligen übertragen werden muss. Zudem sollen alle sonstigen Bezügebestandteile aller Statusgruppen dynamisiert werden. Der Dienst in und für die Bundeswehr ist mit vielen Belastungen und Entbehrungen verbunden. Hierfür haben die Menschen der Bundeswehr eine angemessene Entlohnung verdient!
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