Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
In Bremerhaven wurde schweres Gerät der US-Armee für die Übung "Defender Europe 20" entladen. Foto: picture alliance/Karsten Klama/dpa
Bremerhaven. Die US-Streitkräfte haben bei dem Großmanöver «Defender Europe 20» mit der Verlegung von schwerem Gerät nach Europa begonnen. In Bremerhaven wurde am Freitag (21. Februar) das erste Schiff mit schwerem Militärgerät aus dem US-Bundesstaat Georgia entladen, darunter Abrams-Panzer, Tankfahrzeuge, Container, Kettenraupen und gepanzerte Mannschaftswagen. «Diese Übung haben wir mit unseren Partnern geplant. Es ist eine Verteidigungsübung. Sie dient der Stärkung der Nato», sagte der Europa-Kommandeur der US-Armee, General Christopher G. Cavoli, am Liegeplatz des Frachtschiffs «Endurance».
Das Schiff hatte nach neuntägiger Überfahrt am Donnerstag an der Kaje im Kaiserhafen in Bremerhaven festgemacht. Zwei weitere Schiffe werden folgen. Bereits in der Nacht rollten die ersten Panzer vom Schiff. Sie sollen nun auf verschiedene Übungsorte in Europa verteilt werden. Einsatzorte sind auch Polen und das Baltikum. Insgesamt nehmen 18 Länder an der mehrmonatigen Übung teil. Danach wird das gesamte Material wieder in die USA transportiert. «Alles geht zurück in die USA», so Cavoli.
Der Inspekteur der Bundeswehr-Streitkräftebasis, General Martin Schelleis, betonte in Bremerhaven, die Ankunft der «Endurance» markiere den Beginn der Hauptphase des Einsatzes. Es gehe darum, die Fähigkeit zur kollektiven Verteidigung innerhalb der Nato auszuprägen. Am Samstag ist in Bremerhaven eine Demonstration von Friedensaktivisten gegen die Übung geplant.
Auf dem Hamburger Flughafen landete ebenfalls am frühen Freitagmorgen ein Passagierflugzeug mit US-Soldaten, Angehörige der im US-Bundesstaat Georgia stationierten 3. Infanteriedivision.
Bei «Defender Europe 20» werden rund 20 000 Soldaten aus den USA und 9000 aus Standorten in Europa verlegt. Die Bundeswehr nimmt selbst an der Übung teil und unterstützt die US-Army zudem bei Transport und Unterbringung. Im niedersächsischen Garlstedt wurde eine Zeltstadt für 2000 US-Soldaten aufgebaut.
Weitere Informationen hat das PIZ SKB mit einem Info-Paket zu «Defender Europe 20» bereitgestellt.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: