70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,seit dem 19. Juni 2017 ist das Personalentwicklungskonzept für Tarifbeschäftigte (ZDv A-1340/15) in Kraft – in der Umsetzung ist bisher noch nicht viel passiert. Die in diesem Konzept vorgesehenen Qualifikationsgespräche der Führungskräfte mit ihren Tarifbeschäftigten ergeben auch erst mit Beginn dieses Jahres Sinn, da sie sowohl eine Nachbetrachtung des zurückliegenden als auch eine Aufgabenfestlegung für das begonnene Jahr zum Inhalt haben.
In diversen verbandlichen Veranstaltungen habe ich das Konzept bereits vorgestellt. Die Reaktionen der Tarifbeschäftigten waren in der Heftigkeit auch für mich überraschend deutlich. Der Inhalt des Personalentwicklungskonzepts wird zwar einhellig positiv beurteilt, in Sachen Umsetzung ist man jedoch mehr als skeptisch.
Als Grund dafür wird das Verhalten insbesondere von militärischen Vorgesetzten gegenüber den Tarifbeschäftigten genannt. Das Interesse am Schicksal der Tarifbeschäftigten sei gering, die Vorgesetzten setzten sich mit ihnen schon deshalb nicht großartig auseinander, weil sie nach wenigen Jahren wieder weg seien.
Nun, ich persönlich arbeite seit über 35 Jahren in einer militärischen Dienststelle und bin mit militärischen Vorgesetzten und auch Kameraden in der Regel gut zurechtgekommen. Andererseits sind mir in meinen verbandlichen und personalvertretungsrechtlichen Tätigkeiten auf verschiedenen Stufen statusübergreifende Probleme in der Führung von Beschäftigten nicht verborgen geblieben.
Das Personalentwicklungskonzept für Tarifbeschäftigte berücksichtigt nicht nur wertschätzende Führungskultur, sondern legt einen besonderen Wert darauf. Kontrollmechanismen für die vorgeschriebenen jährlich anzubietenden Qualifizierungsgespräche sind zwar im Personalentwicklungskonzept nicht vorgesehen, jedoch nach mir vorliegenden Informationen in einer noch herauszugebenden Regelung in Aussicht.
Tarifbeschäftigte sind eine der tragenden Säulen in der Bundeswehr, ohne sie läuft im Grundbetrieb und in der Einsatzunterstützung nicht viel. Das Personalentwicklungskonzept für diese Statusgruppe bietet eine sehr gute Chance, ihr das wiederzugeben, was in den letzten Jahren verloren gegangen zu sein scheint: Wertschätzung.Mit herzlichen GrüßenIhrKlaus-Hermann ScharfVorsitzender Fachbereich Zivile Beschäftigte
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