Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Trumps strategischer Fehlschluss trifft auch Europa
Die alte Raubkatze und der Mut der Ukrainer
Der Landesverband Ost feiert Geburtstag – Die „Armee der Einheit“ wurde im DBwV verwirklicht
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,seit dem 19. Juni 2017 ist das Personalentwicklungskonzept für Tarifbeschäftigte (ZDv A-1340/15) in Kraft – in der Umsetzung ist bisher noch nicht viel passiert. Die in diesem Konzept vorgesehenen Qualifikationsgespräche der Führungskräfte mit ihren Tarifbeschäftigten ergeben auch erst mit Beginn dieses Jahres Sinn, da sie sowohl eine Nachbetrachtung des zurückliegenden als auch eine Aufgabenfestlegung für das begonnene Jahr zum Inhalt haben.
In diversen verbandlichen Veranstaltungen habe ich das Konzept bereits vorgestellt. Die Reaktionen der Tarifbeschäftigten waren in der Heftigkeit auch für mich überraschend deutlich. Der Inhalt des Personalentwicklungskonzepts wird zwar einhellig positiv beurteilt, in Sachen Umsetzung ist man jedoch mehr als skeptisch.
Als Grund dafür wird das Verhalten insbesondere von militärischen Vorgesetzten gegenüber den Tarifbeschäftigten genannt. Das Interesse am Schicksal der Tarifbeschäftigten sei gering, die Vorgesetzten setzten sich mit ihnen schon deshalb nicht großartig auseinander, weil sie nach wenigen Jahren wieder weg seien.
Nun, ich persönlich arbeite seit über 35 Jahren in einer militärischen Dienststelle und bin mit militärischen Vorgesetzten und auch Kameraden in der Regel gut zurechtgekommen. Andererseits sind mir in meinen verbandlichen und personalvertretungsrechtlichen Tätigkeiten auf verschiedenen Stufen statusübergreifende Probleme in der Führung von Beschäftigten nicht verborgen geblieben.
Das Personalentwicklungskonzept für Tarifbeschäftigte berücksichtigt nicht nur wertschätzende Führungskultur, sondern legt einen besonderen Wert darauf. Kontrollmechanismen für die vorgeschriebenen jährlich anzubietenden Qualifizierungsgespräche sind zwar im Personalentwicklungskonzept nicht vorgesehen, jedoch nach mir vorliegenden Informationen in einer noch herauszugebenden Regelung in Aussicht.
Tarifbeschäftigte sind eine der tragenden Säulen in der Bundeswehr, ohne sie läuft im Grundbetrieb und in der Einsatzunterstützung nicht viel. Das Personalentwicklungskonzept für diese Statusgruppe bietet eine sehr gute Chance, ihr das wiederzugeben, was in den letzten Jahren verloren gegangen zu sein scheint: Wertschätzung.Mit herzlichen GrüßenIhrKlaus-Hermann ScharfVorsitzender Fachbereich Zivile Beschäftigte
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: