Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Trumps strategischer Fehlschluss trifft auch Europa
Die alte Raubkatze und der Mut der Ukrainer
Der Landesverband Ost feiert Geburtstag – Die „Armee der Einheit“ wurde im DBwV verwirklicht
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Teilnehmer vor der Garnisonskirche Dresden. Foto: OSH/A.Schöne
Mit der vor 500 Jahren durch Martin Luther eingeleiteten Reformation wurde nicht nur das Denken innerhalb der Kirche grundlegend verändert, sie hatte ganz erhebliche und sehr nachhaltige Auswirkungen auf das gesamte gesellschaftliche Leben, die sich bis in die Gegenwart zeigen. So ist die Reformation als ein Ereignis von epochaler Bedeutung zu verstehen.Von diesem Gedanken waren auch die Verbandsmitglieder der Stoka Dresden getragen, als sie sich Mitte Oktober gemeinsam mit dem Militärdekan Holger Windisch auf die Spuren von Martin Luther begeben haben. Absicht war es, in einem halbtägigen Seminar einen Gedankenaustausch durchzuführen, der geschichtlichen Aspekten ebenso wie aktuellen Bezügen Raum bot.So hat der evangelische Standortpfarrer Dresden in die Räume der Militärseelsorge in der Graf-Stauffenberg-Kaserne eingeladen. Nach der Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer durch den Vorsitzenden der Standortkameradschaft, Oberstleutnant Ralf Bliefert, führte der Militärdekan in das Thema ein. Politische Konstellationen im Umfeld Martin Luthers und Modelle der Gesellschaft damals und heute zeigten die Problematik deutlich auf. Als Kernaussage der Lehre Martin Luthers stellte er die Gewissensfrage in den Mittelpunkt und schlug so einen Bogen zur Frage der Inneren Führung heute. Damit löste er eine rege Diskussion aus.
Auch ein Besuch der ehemaligen Garnisonskirche, deren katholischer Teil heute durch die Katholische Gemeinde Dresden-Neustadt genutzt wird, stand auf dem Programm. Militärdekan Windisch gab einen lebendigen Einblick in Geschichte, Architektur und Ausgestaltung der Kirche, in der auch regelmäßig die Militärseesorge mit Gottesdiensten Gast sein darf.Stabsfeldwebel a.D. Harald Rupsch – als Angehöriger der KERH Dresden und historisch sehr interessierter Kamerad – ergänzte noch kurz einige militärhistorische Aspekte der Reformation am Beispiel der Wettiner und ihren Vertretern als Unterstützer und Gegner der Reformation. Einige schwindelfreie Teilnehmer wagten noch den Aufstieg auf dem Kirchturm, um die Aussicht zu genießen.Der Vorsitzende der Standortkameradschaft dankte dem Militärdekan für die gelungene Veranstaltung im Namen der Teilnehmer und überreichte ein kleines Erinnerungsgeschenk.
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