Stellungnahme des DBwV zum Bundesalimentationsgesetz
Beförderungsstopp für Feldwebel: Fragen über Fragen!
Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Erneut Besucherrekord beim Tag der Bundeswehr – der DBwV war überall dabei
Tag der Bundeswehr: Die Kasernentore öffnen sich – der DBwV ist dabei
Besoldung und Versorgung weiter in der Überarbeitung – trotz Zusicherung des Dienstherrn Widersprüche einlegen
Battlefield Cyclists starten zur Tour of Honor
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Gedenken: Vor 23 Jahren fielen vier Kameraden in Kabul
Erinnerung an Alexej Kobelew
„Die Wertschätzung für die Soldaten und ihren Dienst spielt eine immer größere Rolle“
Erinnerung an Stefan Kamins
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Wieder werden an dänischen Militärstandorten Drohnen gesichtet - nur Tage vor wichtigen EU-Treffen. Die Bundeswehr reagiert ebenso wie die Regierung, die eine weitreichende Entscheidung trifft.
Kopenhagen. Wenige Tage vor zwei EU-Gipfeltreffen in Kopenhagen sind an dänischen Militärstandorten erneut Drohnen unbekannter Herkunft gesichtet worden. Die deutsche Bundeswehr schickte am frühen Sonntagmorgen Unterstützungskräfte, sie sollen das informelle Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs am 1. Oktober sowie die Konferenz der Europäischen Politischen Gemeinschaft am Folgetag sichern. In Kopenhagen lief am Mittag die Fregatte «Hamburg» ein.
Die Präsenz des Schiffes der Deutschen Marine, das im Rahmen der Nato-Mission «Baltic Sentry» zur Sicherung der Ostsee im Einsatz ist, sende ein klares Signal für die Sicherheit und Einheit innerhalb des Bündnisses, sagte ein Nato-Sprecher dem Sender TV2. Das dänische Transportministerium teilte mit, dass der gesamte dänische Luftraum von Montag bis Freitag für zivile Drohnenflüge gesperrt wird.
Von Montag an tagen in Kopenhagen die EU-Entwicklungshilfeminister. In dem skandinavischen Nato-Land herrscht seit Tagen Drohnenalarm. Es wird nicht ausgeschlossen, dass ein Staat wie Russland verantwortlich ist.
Immer wieder Sichtungen an Militärstandorten
Betroffen von den Zwischenfällen, die von der dänischen Regierung als «hybrider Angriff» eingestuft wurden, waren mehrere zivile und militärische Flughäfen. Am vergangenen Montag musste der Hauptstadtflughafen Kopenhagen nach Drohnensichtungen stundenlang gesperrt werden. In der Folge waren weitere, kleinere Flughäfen betroffen. Am Wochenende wurden erneut Drohnen an Militärstützpunkten gemeldet.
Zu den neuerlichen Sichtungen am Sonntag machte das Oberkommando der dänischen Streitkräfte zunächst keine weiteren Angaben. Der Nachrichtenagentur Ritzau zufolge wurde auch nicht klar, ob die Drohnen zuerst von den Streitkräften selbst oder von anderen beobachtet wurden. Auch ist unklar, ob ein Zusammenhang mit den vorausgegangenen Vorfällen besteht.
Regierung vermutet professionellen Akteur
Bei den Sichtungen unter der Woche gehen die Ermittler von einem professionellen Akteur mit den nötigen Fähigkeiten aus, der damit Unruhe in dem Nato-Land stiften will. Russland hatte in einer Mitteilung seiner Botschaft in Dänemark am Donnerstag Vermutungen zurückgewiesen, für die Vorfälle verantwortlich zu sein.
Das deutsche Verteidigungsministerium teilte mit, Dänemark habe verschiedene Nationen um Unterstützung bei der Absicherung EU-Gipfels gebeten. Hintergrund seien die massiv aufgetretenen, flächendeckenden Vorfälle mit «nicht identifizierten unbemannten Luftfahrzeugen, insbesondere im Umfeld ziviler und militärischer Infrastruktur in Dänemark». Es sei entschieden worden, im Bereich Systeme zur Abwehr von unbemannten Luftfahrzeugen einen Beitrag zu leisten.
Zu Detailfragen, etwa um welche Drohnenabwehr-Fähigkeiten es sich handele, und ob die betreffenden Einheiten bereits auf dem Weg seien, äußerte sich das Verteidigungsministerium auf Anfrage nicht. Aus Militärkreisen hieß es, die Anti-Drohnen-Kräfte der Bundeswehr seien seit Sonntagmorgen unterwegs.
Themen der EU-Gipfel sind unter anderem der Schutz von kritischen Infrastrukturen sowie die Stärkung der gemeinsamen europäischen Verteidigungsbereitschaft. Dänemark hatte im Sommer den EU-Ratsvorsitz übernommen.
Viele Drohnensichtungen bei der Polizei gemeldet
Unabhängig von der Mitteilung der Streitkräfte teilte die dänische Polizei der Nachrichtenagentur Ritzau mit, dass in der Nacht zu Sonntag mehrere Meldungen zu Drohnen eingegangen seien. Keine habe aber zur Sperrung des Luftraums über dänischen Flughäfen geführt. Bei mehreren Meldungen habe sich am Ende um Vögel, Sterne oder Linienflüge gehandelt.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: