Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
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Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
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Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Wolfgang Hellmich, nahm sich Zeit für die Sorgen und Nöte der Kompaniefeldwebel Foto: DBwV/LV West
Die Kompaniefeldwebeltagung des Landesverband West im März in Eitorf erfreute sich einer großen Resonanz. 50 „Spieße“, Frauen und Männer in der Verwendung der „Mutter der Kompanie“ hatten sich auf den Weg nach Eitorf gemacht. „Information und die Möglichkeit zum Austausch wollen wir bieten“, so der stellvertretende Landesvorsitzende Oberstabsfeldwebel a.D. Rudolf Schmelzer, der die Tagung gewohnt souverän leitete. Besonders deutlich wurde dies im Austausch mit dem Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses, MdB Wolfgang Hellmich (SPD).
Nach einem kurzen Bericht aus der Arbeit des Verteidigungsausschuss nahm Hellmich sich viel Zeit zum Informationsaustausch über Sorgen und Nöte im täglichen Dienstbetrieb der Teilnehmer. Sie berichteten von der großen Frustration in der Truppe, von dem beschädigten Vertrauen in die Politik, das „DIE“ das richtige für die Bundeswehr entscheiden. Als Beispiel führten sie die Unterkunftssituation an.
Man brauche dichte Fenster, funktionierende Duschen, eben die Basics des Wohnens. Die Teilnehmer gaben Hellmich mit auf dem Weg, dass sie beobachten werden, welche Inhalte des Koalitionsvertrags auch tatsächlich umgesetzt wird. „Ein derart stimmungsgeladener Austausch war auch neu für mich“, so Schmelzer. „Aber, es war wichtig, dass Wolfgang Hellmich diese Stimmung spüren konnte - besser, als wenn er dies nur erzählt bekommen hätte“, sagte Schmelzer.
Zuvor hatte Sebastian Lohmüller, Abteilung Recht des DBwV, zum Thema Soldatenarbeitszeitverordnung vorgetragen und mit den Teilnehmern diskutiert. Dabei ging es sehr praxisbezogen zu, aufgezeigt an tagtäglichen Beispielen. Der Landesvorsitzende West, Oberstleutnant a.D. Thomas Sohst, nahm den Faden von Wolfgang Hellmich auf und informierte darüber, wie der DBwV sich als Begleiter der Politik in den Bundesländern und auf Bundesebene darstellt. Der zweite Teil der Tagung trug die Überschrift Personal. So trug der Abteilungsleiter IV des Bundesamtes für Personalwesen, Oberst i.G. Hans-Dieter Müller, zu aktuellen Themen aus der Personalführung der Unteroffiziere und Mannschaften vor.
Der stellvertretende Leiter des Karrierecenter Düsseldorf, Oberstleutnant Rolf Riedel informierte über die schwierige Situation der Personalgewinnung unter der Überschrift „Nachwuchsgewinnung in Konkurrenz zur freien Wirtschaft“. Das Resümee der Teilnehmer: „Tolle Themen, viel Information, ehrlicher Austausch – das macht den Unterschied aus – beim DBwV sind wir mit unseren Themen gut aufgehoben!“ Schmelzer versprach: „Es wird eine Fortsetzung geben.“
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