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Willkommener Gast beim Jahresabschluss der KERH Ellwangen war der stellv. Landesvorsitzende, Oberstleutnant a.D. Josef Rauch, der im persönlichen Gespräch den Mitgliedern Rede und Antwort stand. Foto: Ingo Kaminsky
Zur Jahresabschlussveranstaltung der Kameradschaft ERH Ellwangen hat der Vorstand den stellv. Landesvorsitzenden eingeladen, um sich in Vorbereitung auf die Landesversammlung 2023 über Entwicklungen im Landesverband Süddeutschland zu informieren.
Oberstleutnant a.D. Josef Rauch berichtete zunächst über anstehende Veränderungen im Landesvorstand im Zuge der Landesversammlung 2023 und prognostizierte einen großen Umbruch mit der Landesversammlung 2027. Im Weiteren informierte er über die Entwicklungen in der Bundeswehr und die Positionen des DBwV dazu. Erst neulich in den Ruhestand versetzt, habe er selbst erfahren, wie schwer und langwierig trotz Zeitenwende, 100 Milliarden Euro Sondervermögen und politischen Absichtserklärungen es sei, notwendige Beschaffungen von Munition bis hin zum Großgerät oder erforderliche Infrastrukturmaßnahmen umzusetzen. Noch seien die Hemmnisse für eine beabsichtigte schnelle Neuausrichtung der Bundeswehr auf Landes-/Bündnisverteidigung nicht beseitigt. Gegenwärtige Strukturen und Prozesse bei der Bundeswehr seien dafür immer noch nicht angepasst, was auch die Mitglieder mit Sorge verfolgen.
Rauch wollte die Mitglieder jedoch nicht ganz so pessimistisch in die vorweihnachtliche Zeit und in das Jahresende verabschieden. Mit den zu erwartenden Unterstützungen auch für „Pensionäre“ in der gegenwärtigen Energiekrise und mit der Partizipation an den Ergebnissen der aktuellen Tarifrunden im kommenden Jahr können auch die Mitglieder neben den Angeboten des DBwV u.a. zur „Pflege-Assistance“ Verbesserungen erwarten.
KERH-Vorsitzender Bernd Uiffinger gab einen Ausblick auf die Kameradschaftsarbeit und auf Veranstaltungen der GSP-Sektion Ostwürttemberg im kommenden Jahr. Eine Spende der Mitglieder zum Jahresende in Höhe von 220 Euro geht an die Soldaten und Veteranenstiftung e.V.
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