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Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
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Erinnerung an Tobias Lagenstein und Thomas Tholi
Erinnerung an Hauptmann Markus Matthes
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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Kuressaare. Die Staatspräsidenten von Estland und Lettland haben am Donnerstag (25. Juni) die Bedeutung der militärischen Präsenz der USA für die Sicherheit ihrer Länder betont. Kersti Kaljulaid und Egils Levits sprachen sich nach einem Treffen auf der estnischen Ostsee-Insel Saaremaa dafür aus, dass US-Truppen in Europa, in Polen und in der gesamten Region stark vertreten sind. «Wir begrüßen auf jeden Fall immer die Anwesenheit von US-Soldaten», sagte Kaljulaid.
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor bekräftigt, dass die Präsenz der US-Soldaten in Deutschland «ganz wesentlich» auf 25 000 reduziert werden solle. Einige der Soldaten aus Deutschland sollten in die USA zurückkehren. Andere würden an andere Standorte in Europa verlegt, und «Polen wäre einer dieser anderen Orte», sagte Trump. Polen bemüht sich seit längerem um eine stärkere US-Truppenpräsenz im Land.
Die Verlegung von Truppen müsse nach Ansicht von Kaljulaid vor einem umfassenderen Hintergrund betrachtet werden. «Diese Entscheidungen werden aus einer langfristigen Perspektive getroffen. In diesem Zusammenhang kann man also nicht wirklich die Verbindung zwischen Deutschland und Polen herstellen. Ich denke, es ist eine falsche Verbindung», sagte sie. Levits sagte, es sei Sache der USA, zusammen mit der Nato zu entscheiden, wie die Sicherheitslage in der Region gestärkt werden soll.
Estland, Lettland und andere östliche Nato-Mitglieder sind wegen des russischen Vorgehens in der Ukraine besorgt um ihre Sicherheit. Zur Abschreckung Russlands verlegen die USA deshalb seit 2014 Einheiten auf Rotationsbasis dorthin. Auch die Nato hat ihre Präsenz in der Region verstärkt und jeweils gut 1000 Soldaten in die baltischen Staaten und Polen entsandt.
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