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Deutsche UN-Soldaten tragen am 16. Oktober 1993 den Sarg mit dem Leichnam des Gefallenen Alexander Arndt am Flughafen von Phnom Penh zum Überführungsflug nach Deutschland. Arndt war zwei Tage zuvor in der kambodschanischen Hauptstadt erschossen worden. Foto: picture-alliance/dpa/afp
Er war der erste deutsche Soldat, der bei einem Auslandseinsatz fiel: Vor 32 Jahren, am 14. Oktober 1993, wurde Feldwebel Alexander Arndt in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh auf offener Straße von Unbekannten erschossen.
Die Bundeswehr war von Oktober 1991 bis November 1993 an den Missionen der Vereinten Nationen UNAMIC und UNTAC mit bis 150 Sanitätssoldatinnen und Sanitätssoldaten beteiligt. Die Bundeswehr übernahm damals die medizinische Versorgung von UNTAC und von Teilen der Zivilbevölkerung. In Phnom Penh bauten die deutschen Blauhelme dafür ein gut ausgestattetes Hospital auf.
Deutschland beteiligte sich in insgesamt drei Kontingenten mit knapp 450 Soldaten an dem Einsatz. Am 14. Oktober 1993 hielt sich der Sanitätsfeldwebel Alexander Arndt außerhalb des Hospitals mit einem Kameraden in der Stadt auf. Auf dem Rückweg wurde von einem Motorrad aus das Feuer auf das Fahrzeug der Deutschen eröffnet. Der 26-jährige Alexander Arndt wurde von mehreren Kugeln tödlich getroffen. Die Hintergründe der Tat konnten nie ganz aufgeklärt werden. Alexander Arndt war der erste Deutsche, der bei einem Auslandseinsatz der Bundeswehr fiel.
Die gefallenen und verwundeten Kameraden in würdiger Erinnerung zu behalten und ihrer immer wieder zu gedenken, ist dem DBwV ein Anliegen von höchster Priorität. All die Frauen und Männer, die bei der Verteidigung von Freiheit und Demokratie ihr Leben verlieren oder zu Schaden kommen, dürfen niemals in Vergessenheit geraten.
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