Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Bundeswehrsoldaten tragen am 10. Juni 2003 die vier Särge ihrer Kameraden auf dem Flughafen Köln-Wahn zu einer Flughalle, in der die Gedenkfeier stattfand. Die sterblichen Überreste der in Kabul bei einem Terroranschlag getöteten Soldaten waren zuvor mit einem Airbus der Luftwaffe nach Deutschland gebracht worden. Foto: dpa
Berlin. Die vielleicht von vielen Politikern gefühlte und der Öffentlichkeit vermittelte Sicherheit im Afghanistan-Einsatz war trügerisch – das wurde am 7. Juni 2003 auf bittere Weise deutlich, als sich ein Selbstmordattentäter neben einem Bus der Bundeswehr in die Luft sprengte. Vier Soldaten wurden in den Tod gerissen, 31 weitere Menschen erlitten zum Teil schwerste Verwundungen.
Tragisch der Umstand, dass die Soldaten am Ende ihres Einsatzes am Hindukusch angelangt waren und sich auf dem Weg zum Flughafen in Kabul befanden, von wo aus sie in die Heimat starten wollten. Für Oberfeldwebel Carsten Kühlmorgen, Oberfähnrich Andreas Beljo, Feldwebel Helmi Jimenez-Paradis und Stabsunteroffizier Jörg Baasch endete die Heimreise jedoch in den Trümmern des ungepanzerten Busses. Nur wenige Tage zuvor war der Stabsgefreite Stefan Kamins gefallen, als sein „Wolf“ auf eine Landmine fuhr.
Dass die Soldaten insbesondere in der Anfangsphase des Afghanistan-Einsatzes in nur unzureichend geschützten Fahrzeugen unterwegs waren, sorgte damals für Kritik – auch vom Deutschen BundeswehrVerband. Mit der Zeit erhielt die Bundeswehr mehr geschützte Fahrzeuge, aber es dauerte trotz vieler weiterer Opfer noch Jahre, bis sich die politischen Verantwortungsträger In Deutschland dazu durchrangen, zumindest von „kriegsähnlichen Zuständen“ am Hindukusch zu sprechen. Für den DBwV ist es eine Pflicht, immer wieder an die in den Einsätzen gefallenen Kameraden zu erinnern. Sie dürfen niemals in Vergessenheit geraten.
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