70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin - Wichtige Waffensysteme der Bundeswehr sind einem Bericht zufolge nur bedingt einsatzbereit. So seien 2018 von 53 Kampfhubschraubern des Typs «Tiger» durchschnittlich nur 11,6 einsatzbereit, berichtet die «Welt am Sonntag» unter Berufung auf einen als geheim eingestuften «Bericht zur Materiallage der Hauptwaffensysteme der Bundeswehr». Bei Transporthubschraubern des Typs NH90 seien es 17,5 von 71 Maschinen gewesen, bei Transporthubschraubern des Typs CH-53 im Schnitt 15,9 von 71 Maschinen.
Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn, hatte die durchschnittliche Einsatzbereitschaft des gesamten Materials der Bundeswehr zuvor in einem Schreiben mit 70 Prozent angegeben. Die Bundeswehr sei damit «trotz erheblicher Mehrbelastung» in der Lage gewesen, ihre Aufgaben zu erfüllen. Aber auch Zorn hatte Defizite etwa bei den U-Booten der Klasse 212 A sowie bei den Transporthubschraubern und «Tornado»-Kampfflugzeugen eingeräumt.
Die Opposition hatte die Einstufung als geheim kritisiert. Bundestagsabgeordnete dürfen ihn damit nur noch in der Geheimschutzstelle des Bundestags lesen und nicht mehr über die Inhalte sprechen. Die Grünen und die FDP kritisierten, die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr sei offenbar so schlecht, dass es die Öffentlichkeit besser nicht erfahren solle.
Zorn betonte demgegenüber, der Bericht sei umfangreicher und detaillierter als in den vergangenen vier Jahren. Er lasse damit so konkrete Rückschlüsse auf die aktuellen Fähigkeiten der Bundeswehr zu, dass eine Kenntnisnahme durch Unbefugte die Sicherheitsinteressen der Bundesrepublik Deutschland schädigen würde, schrieb Zorn.
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