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Berlin. Generalmajor Andreas Henne wird Kommandeur der neuen Division Heimatschutz für die Sicherung von Infrastruktur und militärisch wichtigen Einrichtungen in Deutschland. Eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums bestätigte der Deutschen Presse-Agentur die Personalentscheidung auf Anfrage.
Henne (59) steht damit an der Spitze einer 4. Division, die dem Heer unterstellt sein soll und aus Reservisten und aktiven Soldaten bestehen wird. Es laufen Vorbereitungen für eine Aufstellung des Verbands Mitte März.
Das Deutsche Heer verfügt bisher über drei Divisionen - jeweils etwa 20.000 Männer und Frauen. Es sind dies die 1. und die 10. Panzerdivision sowie die Division Schnelle Kräfte (DSK), in der die leichte und hochbewegliche Infanterie zusammengefasst ist. Für den Heimatschutz kommt nun der vierte Großverband dazu.
Aufgaben der Heimatschützer sind vielfältig
Im Spannungs- und Verteidigungsfall oder auch bei einer krisenhaften Entwicklung sollen Heimatschutzkräfte Häfen, Bahnanlagen und Güterumschlagplätze schützen, auch Pipelines, Straßen für den Truppenaufmarsch, Brücken, Verkehrsknotenpunkte und digitale Infrastruktur. Sie sollen damit auch die Rolle Deutschlands als Operationsbasis und Drehscheibe der Nato absichern.
Im Frieden können die Heimatschützer bei der Amtshilfe - schweren Unglücksfällen, Terrorlagen oder Pandemien - eingesetzt werden. Im vergangenen Jahr gab es verstärkt Übungen.
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