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Mehr Panzer, mehr Munition, mehr Raketen und mehr Drohnen: Moskau rüstet Generalmajor Freuding zufolge weiter auf. FDP-Verteidigungspolitikerin Strack-Zimmermann sieht eine «riesige Bedrohung».
Berlin - Generalmajor Christian Freuding hat davor gewarnt, dass Russland seine Truppen über den Bedarf in der Ukraine hinaus weiter aufrüstet. «Wir beobachten, dass die russischen Streitkräfte ihre enormen personellen und materiellen Verluste aus eigener Kraft und mit Unterstützung ihrer Partner nicht nur kompensieren können, sondern dass sie erfolgreich aufrüsten», sagte er der «Welt am Sonntag».
Ein Angriff Moskaus auf die Nato-Mitgliedsstaaten sei zwar in den kommenden Jahren keinesfalls gesetzt, «aber Moskau schafft eindeutig die Voraussetzungen dafür». Die russische Armee habe Monat für Monat mehr Panzer, mehr Munition, mehr Raketen und mehr Drohnen. «Die Produktion wächst, die Vorräte in den Depots wachsen», betonte Freuding.
Strack-Zimmermann sieht «riesige Bedrohung»
FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann sprach von einer «riesigen Bedrohung» für Deutschland und Europa. «Russland verfügt über eine beeindruckende Truppenstärke und eine Vielzahl an verschiedenstem wirkungsstarkem Gerät», sagte sie der Zeitung. Moskau sei dazu trotz westlicher Sanktionen imstande gewesen. Zugleich betonte sie, dass Qualitätsprobleme und die Abhängig von ausländischen Technologien den russischen Erfolg einschränkten.
CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter sieht in hybriden russischen Angriffen bereits eine «Vorstufe des Kriegs». Diese umfassten auch Spionageaktivitäten und massive Attacken im Informationsraum, sagte Kiesewetter der «Welt am Sonntag».
Die Nato hatte zuletzt mit Blick auf Russland und China die Abwehr gegen Sabotage- und Cyberangriffe verstärkt. In den vergangenen Wochen hatten zudem mutmaßliche Sabotageakte durch die sogenannte russische Schattenflotte an Kabeln und Leitungen in der Ostsee für Aufsehen gesorgt. Russland führt seit fast drei Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
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