Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Kabul. Kurz vor einem möglichen Abkommen der USA mit den Taliban ist Afghanistan im Streit um den Ausgang der Präsidentenwahl in eine innenpolitische Krise gestürzt. Der zum Wahlsieger ausgerufene Amtsinhaber Aschraf Ghani beauftragte eine Kommission mit der Vorbereitungen seiner Amtseinführung, wie Ghanis Sprecher am Montag (24. Februar) mitteilte. Dasselbe plant jedoch auch sein Kontrahent und bisheriger Regierungsgeschäftsführer Abdullah Abdullah.
«Der Amtsantritt wird bald erfolgen», sagte Ghanis Sprecher Sedik Sedikki der Deutschen Presse-Agentur. Das Datum solle bald verkündet werden, Beobachter gehen von Donnerstag aus.
Die Wahlkommission hatte am vergangenen Dienstag mehr als vier Monaten nach der Wahl erklärt, Ghani habe mit 50,64 Prozent der Stimmen gewonnen. Abdullah hatte seit Monaten die Überprüfung von 300 000 seiner Ansicht nach ungültigen Stimmen gefordert. Auch der bisherige Vizepräsident und ehemalige Kriegsfürst Abdul Raschid Dostum, der zum Lager Abdullahs zählt, erkannte das Ergebnis nicht an. Die UN-Mission in Afghanistan (Unama) forderte im Blick auf die Friedensbemühungen im Land alle Parteien zur Zurückhaltung auf.
Der oberste Nato-Diplomat in Afghanistan, Nicholas Kay, mahnte zu nationaler Einheit und forderte von allen politischen Führern Ruhe, Dialog und Kompromissbereitschaft. Der «Friedensprozess» müsse nun Priorität haben, schrieb der Nato-Vertreter weiter auf Twitter.
In der Nacht zum Samstag hatte in Afghanistan gemäß einer Vereinbarung der USA mit den militant-islamistischen Taliban offiziell eine Phase reduzierter Gewalt begonnen. Sollte die siebentägige Phase von den Konfliktparteien eingehalten werden, könnte es zu einem USA-Taliban-Abkommen kommen. Es soll einen Abzug von US-Truppen vorsehen und innerafghanische Verhandlungen, die eigentlichen Friedensgespräche, einleiten. Dabei geht es dann um eine Neuverteilung der politischen Macht in Afghanistan.
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