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Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Trauerfeier für die gefallenen Soldaten im Feldlager Kundus. Foto: dpa
Berlin. In diesen Tagen jährt sich eines der schlimmsten Ereignisse in der Geschichte der Bundeswehr: Am 2. April 2010, genau an Karfreitag, geriet eine deutsche Patrouille in Afghanistan in einen Hinterhalt der Taliban und wurde mit Panzerfäusten und Maschinengewehren angegriffen. Elf Soldaten wurden teils schwer verwundet, drei Männer starben. Dass es nicht noch mehr wurden, ist auch dem Einsatz amerikanischer Hubschrauber zu verdanken. Die Schlacht nahe der Ortschaft Isa Khel ging als „Karfreitagsgefecht“ in die Geschichte ein.
Bis heute gilt das Karfreitagsgefecht als Inbegriff für den Kampfeinsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Für den Deutschen BundeswehrVerband werden die gefallenen Kameraden Nils Bruns, Robert Hartert und Martin Augustyniak niemals in Vergessenheit geraten.
Einen kleinen Beitrag dazu kann in den kommenden Wochen jeder leisten. Denn zum Gedenken an die Gefallenen gibt es schon zum dritten Mal ein sogenanntes „HeroWoD“, wobei WoD für „Workout of the day“ steht. Der Begriff kommt aus der CrossFit-Szene und bezeichnet eine spezielle Abfolge von Trainingsübungen. Indem Soldaten, aber natürlich auch Menschen außerhalb des Militärs diese Einheit absolvieren, bekunden sie den Helden ihren Respekt. Eine schöne Tradition, die – wie meistens, wenn es um Veteranen-Themen geht – ihren Ursprung in den USA hat. Dort gibt es sehr viele „HeroWoD“, die sich im Namen und der speziellen Abfolge an dem jeweiligen Gedenktag orientieren.
Deshalb heißt das Workout in Deutschland auch „goodfridaybattle“ – Karfreitagsgefecht also. Auch das Datum, der 2.April 2010, schlägt sich in dem Programm nieder. Die exakte Abfolge und die sportlichen Details gibt es auf der Internetseite der Aktion.
Doch der Sport ist nicht nur Selbstzweck, er soll auch helfen. Und da haben die Organisatoren eine richtig gute Idee gehabt. Die Anmeldegebühr/Spende in Höhe von 25 Euro (dafür gibt es auch ein T-Shirt) kommt komplett den Hinterbliebenen zu! Geplant ist, den Endbetrag auf zwei Sparkonten einzuzahlen, die auf die Kinder von Nils Bruns und Martin Augustyniak angelegt werden. Zum 18. Geburtstag sollen diese übergeben werden und für die Finanzierung des Führerscheins verwendet werden. An der Aktion beteiligt sich auch die Soldaten und Veteranen Stiftung.
Wer sich der Aufgabe stellen und dabei noch etwas Gutes tun will, kann sich unter www.goodfridaybattle.com anmelden. Dort gibt es auch den Scorebogen als Download. Das WoD muss innerhalb eines Monats absolviert werden, Start ist natürlich am 2. April 2018. Wer keine Lust auf das Programm hat, ist natürlich trotzdem zu einer großzügigen Spende eingeladen!
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