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Generalleutnant Martin Schelleis fordert, dass aus der Corona-Pandemie Lehren gezogen werden müssen. Foto: Twitter/Streitkräftebasis
Berlin. Seit einem Jahr ist die Bundeswehr mit großem personellen Aufwand im Corona-Einsatz – nun hat der Inspekteur der Streitkräftebasis, Generalleutnant Martin Schelleis, eine Bilanz gezogen.
Schelleis, als Inspekteur SKB auch Nationaler Territorialer Befehlshaber und damit für die Corona-Hilfe der Bundeswehr zuständig, forderte, dass aus der Corona-Pandemie Lehren gezogen werden müssten. Er begrüße die Pläne für eine Stärkung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).
Schelleis plädierte dafür, dabei nicht nur auf den Gesundheitsschutz zu schauen, sondern auch andere Gefahren wie einen großflächigen Cyberangriff auf die deutsche Infrastruktur in den Blick zu nehmen. Dann drohten katastrophale Zustände, bei denen viele Akteure des zivilen Krisenmanagements schnell zusammenarbeiten müssten. „Darauf müssen wir uns vorbereiten“, sagte Schelleis. Das in Bonn ansässige Bundesamt könne dann auch „operativer Stab“ sein. Ein leistungsfähiger, ziviler Pfeiler stärke auch die Gesamtverteidigung.
In der Corona-Pandemie sind nach seinen Worten weiterhin 25.000 Männer und Frauen der Bundeswehr in Bereitschaft. Aktuell seien 15.000 Einsatzkräfte in der Corona-Hilfe gebunden. In der Spitze seien 20.000 Soldatinnen und Soldaten unmittelbar in Einsätzen gebunden gewesen, vor allem bei der Kontaktnachverfolgung in den Gesundheitsämtern. Derzeit sind vor Alten- und Pflegeheimen noch 2100 Männer und Frauen der Bundeswehr für Schnelltests eingesetzt. Dies zeige, dass es Ländern und Kommunen offenkundig nicht gelungen ist, diese Aufgaben bis zum Beginn der Osterfeiertage vollständig an zivile Helfer zu übergeben. Die Pandemie hat auch Auswirkungen auf den normalen Dienstbetrieb in den Streitkräften: So ruhen aktuell zahlreiche Ausbildungsvorhaben.
Schelleis bilanzierte: In der vor einem Jahr begonnenen und weiter laufenden Amtshilfe seien bisher 6157 auf Corona bezogene Amtshilfeanträge gestellt worden. Davon seien 88 Prozent gebilligt worden. Die Soldaten hätten „beispielhafte Arbeitsmoral“ bewiesen und große Sympathien gewonnen. Zumindest derzeit sei keine andere Organisation in der Lage, dauerhaft Hilfe in diesem Umfang zu leisten.
24/7Impfen: Das 1. Impfzentrum im 24-Stunden-Modus startet Ostersonntag im Saarland. Die #Bundeswehr wird dort im Schichtbetrieb die Bürgerinnen und Bürger gegen #Corona impfen. Verteidigungsministerin @akk hatte das Angebot den Ländern gemacht und betont jetzt: pic.twitter.com/zaP3cdRNTM— Verteidigungsministerium (@BMVg_Bundeswehr) March 30, 2021
24/7Impfen: Das 1. Impfzentrum im 24-Stunden-Modus startet Ostersonntag im Saarland. Die #Bundeswehr wird dort im Schichtbetrieb die Bürgerinnen und Bürger gegen #Corona impfen. Verteidigungsministerin @akk hatte das Angebot den Ländern gemacht und betont jetzt: pic.twitter.com/zaP3cdRNTM
Auch beim Impfen verstärkt die Bundeswehr ihr Engagement: Nachdem vor wenigen Wochen im saarländischen Lebach das erste Bundeswehr-eigene Impfzentrum eröffnet worden war, kündigte jetzt Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer an, dass dort ab Ostersonntag im Dauerbetrieb geimpft werden kann. „Nur mit schnellen und möglichst vielen Impfungen kommen wir einem normalen Alltag wieder näher. Wir helfen mit der Bundeswehr und beginnen in Lebach ab Ostersonntag mit der Tag- und Nacht-Impfaktion“, verkündete die Ministerin via Twitter.
Mitte März hatte Kramp-Karrenbauer gesagt, dass die Bundeswehr in der Lage sei, bundesweit im Schichtbetrieb bis zu 28 eigene Impfzentren zu betreiben, und „sieben Tage die Woche, Tag und Nacht“. So könnten laut Kramp-Karrenbauer bis zu 20.000 Impfdosen pro Tag verabreicht werden.
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