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In einem Impfzentrum in Pasewalk (Mecklenburg-Vorpommern) bereitet ein Soldat eine Covid-19-Impfung vor. Mit eigenen Impfzentren könnte die Bundeswehr das Tempo bei der Immunisierung der Bevölkerung beschleunigen, sagte Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer. Foto: DBwV/Gunnar Kruse
In den Medien ist schon von „Mega-Impfzentren“ die Rede – Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat vorgeschlagen, dass die Bundeswehr eigene Impfzentren eröffnen könnte. So könnten rund um die Uhr bis zu 20.000 Impfdosen täglich verabreicht werden.
„Wir können mit der Bundeswehr 28 Impfzentren mit bis zu drei Impfstraßen schichtfähig – das heißt sieben Tage die Woche, Tag und Nacht – betreiben“, sagte Kramp-Karrenbauer der „Wirtschaftswoche“. Wenn der Bund dies entscheide, könnten die Streitkräfte schnell solche Zentren hochziehen und in Betrieb nehmen. Damit nahm die Ministerin Gesundheitsminister Jens Spahn in die Pflicht – er müsste eine solche Entscheidung des Bundes veranlassen.
24/7 Impfen: Die #Bundeswehr kann beim Impfen noch stärker unterstützen - das machte Verteidigungsministerin @akk deutlich. „Wir können mit der Bundeswehr 28 Impfzentren mit bis zu drei Impfstraßen schichtfähig - das heißt sieben Tage die Woche, Tag und Nacht - betreiben.“ https://t.co/w6PNE19VAD— Verteidigungsministerium (@BMVg_Bundeswehr) March 19, 2021
24/7 Impfen: Die #Bundeswehr kann beim Impfen noch stärker unterstützen - das machte Verteidigungsministerin @akk deutlich. „Wir können mit der Bundeswehr 28 Impfzentren mit bis zu drei Impfstraßen schichtfähig - das heißt sieben Tage die Woche, Tag und Nacht - betreiben.“ https://t.co/w6PNE19VAD
Die für diesen massiven Einsatz notwendigen Soldatinnen und Soldaten stünden bereit, sagte Kramp-Karrenbauer: „Wir haben uns bereits seit November 2020 mit weiteren Kräften der Bundeswehr auf die zusätzliche Unterstützung für die Impfung der Bevölkerung eingestellt.“ Mit Inbetriebnahme der Impfzentren sei dann ein ganz anderes Tempo bei der Immunisierung in Deutschland zu erreichen. „Wenn genügend Impfstoff in den Ländern bereitsteht, können wir mit der Bundeswehr in ganz Deutschland pro Tag bis zu 20.000 Impfdosen verimpfen“, sagte die Ministerin.
Aktuell betreibt die Bundeswehr ein eigenes Impfzentrum im saarländischen Lebach. Dieses wurde auf Antrag des saarländischen Gesundheitsministerium in der Graf-Haeseler-Kaserne errichtet und am 1. März in Betrieb genommen. Nach Angaben der Bundeswehr können dort rund 300 Impfungen am Tag verabreicht werden. Zahlreiche weitere Kräfte der Bundeswehr unterstützen bundesweit in nicht Bundeswehr-eigenen Impfzentren.
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