Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
„Wir haben erhebliche Lücken im europäischen Verteidigungsbereich"
Eckwertebeschluss zum Bundeshaushalt 2027 und Finanzplanung bis 2030
Kyros Mossadegh, der Schah und die Mullahs
Bundesregierung beschließt Novellierung des Versorgungsausgleichsrechts
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Nächste Runde für die Soldata: Bundesweite Job- und Bildungsmesse für Soldaten
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Gedenken: Vor 13 Jahren fiel Daniel Wirth in Afghanistan
Gedenken: Vor 17 Jahren fiel Hauptgefreiter Sergej Motz in Afghanistan
Internationaler 16K3-Marsch als Zeichen der Erinnerung
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Tel Aviv. Deutschland und Israel haben in dieser Woche weitere Gespräche über das israelische Raketenabwehrsystem Arrow 3 aufgenommen. Ziel der «fortgeschrittenen Verhandlungen» sei es, eine detaillierte Vereinbarung über die Lieferung an Deutschland zu erarbeiten, hieß es am Donnerstag aus dem israelischen Verteidigungsministerium.
Der Leiter der israelischen Verhandlungsgruppe, Mosche Patel, sprach von einem «wichtigen Meilenstein», der die Beziehungen zwischen beiden Ländern weiter stärken werde. «Wir freuen uns auf einen fruchtbaren Verhandlungsprozess in den vor uns liegenden Wochen».
Das israelische System Arrow 3 soll Teil eines europäischen Luftverteidigungssystems werden. Es bildet derzeit die höchste Stufe von Israels mehrstufiger Raketenabwehr und kann angreifende Waffensysteme bis über 100 Kilometer Höhe außerhalb der Atmosphäre im beginnenden Weltraum zerstören.
Die Verhandlungen mit Israel waren nach dem Start des russischen Angriffskriegs in der Ukraine im vergangenen Jahr angelaufen. Zuletzt gab es Verzögerungen bei einer möglichen Einigung, weil eine Freigabe der USA zu dem Geschäft ausstand. Diese liegt mittlerweile vor. Das Land liefert Bauteile des Systems. Die Kosten von Arrow 3 werden israelischen Medienberichten zufolge auf 2,5 Milliarden Euro geschätzt.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sagte bei einer Pressekonferenz mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor wenigen Wochen, das Projekt bedeute einen «ganz, ganz großen Fortschritt» in der Zusammenarbeit. Netanjahu sagte später bei einer Kabinettssitzung, die Verhandlungen veranschaulichten, wie sehr sich das Schicksal des jüdischen Volkes gewendet habe. «Im Holocaust waren die Juden gegenüber Nazi-Deutschland wehrlos. 80 Jahre später versucht Deutschland, Verteidigungssysteme des jüdischen Staates zu erwerben.»
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: