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Kameradschaft und Selbstverständnis
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Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Tokio. Angesichts der Bedrohung durch Nordkoreas Raketen- und Atomwaffenprogramm sowie Chinas militärisches Aufrüsten will das Nachbarland Japan laut einem Medienbericht Milliardensummen in die Entwicklung von Langstreckenraketen investieren. Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Mittwoch unter Berufung auf Regierungskreise meldete, sollen in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich fünf Billionen Yen (35 Milliarden Euro) dafür ausgegeben werden.
Ungeachtet seiner pazifistischen Nachkriegsverfassung will sich Japan in die Lage versetzen, feindliche Raketenstellungen auszuschalten, noch bevor die Geschosse abgefeuert werden. Waffen zum «Gegenschlag» sollen erstmals in die Nationale Sicherheitsstrategie aufgenommen werden, die noch in diesem Monat in überarbeiteter Form geplant ist. Nach früheren Medienberichten erwägt Japan in diesem Zusammenhang auch die Anschaffung von Marschflugkörpern seiner Schutzmacht USA.
Die Anschaffung solcher Angriffswaffen ist in Japan angesichts der pazifistischen Nachkriegsverfassung umstritten. Japans Sicherheitspolitik war bislang ausschließlich auf Verteidigung ausgerichtet. Vor dem Hintergrund der zunehmend angespannten Sicherheitslage will das G7-Land seine Verteidigung jedoch nun drastisch ausbauen. Die Regierungspartei von Ministerpräsident Fumio Kishida strebt an, dass Japans Verteidigungsausgaben in Anlehnung an die der Nato-Mitgliedsstaaten über die nächsten fünf Jahre auf mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen und damit nahezu verdoppelt werden.
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