DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
„So einen Aufwuchs hat es seit 1955 nicht gegeben“
Antrittsbesuch bei L92
Wie der DBwV half, Frauen alle Wege in die Bundeswehr zu öffnen
Hat der Vorkrieg schon begonnen?
Jahresrückblick Dezember – Bundestag beschließt neuen Wehrdienst
Jahresrückblick November – Hauptversammlung und Neues zum Wehrdienst
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Zeitsoldaten als Fachkräfte gefragt
Berufsinformationsmesse in Burg
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Bundestag berät über vier Auslandseinsätze
UNMISS und EU NAVFOR Aspides sollen bis 2026 verlängert werden
Bundestag verlängert Mandate für drei Auslandseinsätze
4./AufklBtl 13 sammelt 4.345 Euro für den „Marsch zum Gedenken“
#DerLeereStuhl – Ein freier Platz für gelebte Veteranenkultur
Impulsvorträge der Veteranentagung jetzt auf YouTube!
Ein starkes Signal für die Veteranenbewegung
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Bei einem Parteitag Ende Juni hat sich die SPD nach langem Streit auf eine Position beim Thema Wehrdienst geeinigt. Jetzt liegt ein Gesetzentwurf vor - und der Streit flammt neu auf.
Berlin. Die Juso-Vorsitzende Philipp Türmer hat die Pläne von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) für einen neuen Wehrdienst kritisiert und Änderungen gefordert. «Dieser massive Eingriff in die Rechte junger Menschen darf so nicht kommen», sagte Türmer der «Zeit». «Ich erwarte sowohl von den sozialdemokratischen Regierungsmitgliedern als auch von den Abgeordneten der SPD-Fraktion, hier Druck auszuüben, den Gesetzesentwurf abzuändern», betonte Türmer.
Pistorius hatte einen Gesetzentwurf für einen neuen Wehrdienst vorgelegt, der auf Freiwilligkeit und einen attraktiven Dienst setzt, um mehr junge Leute für die Bundeswehr zu gewinnen. Der Bundesregierung soll laut «Spiegel» unter anderem die Möglichkeit eingeräumt werden, mit Zustimmung des Bundestags die «verpflichtende Heranziehung von Wehrpflichtigen zu veranlassen, wenn die verteidigungspolitische Lage dies erfordert». Der Gesetzentwurf soll dem Kabinett Ende August vorgelegt werden und zu Jahresbeginn 2026 in Kraft treten.
Türmer sagte, es sei völlig unklar, was genau unter «einer Verschärfung der verteidigungspolitischen Lage zu verstehen ist». Unklarheiten an diesem kritischen Punkt seien verfassungsrechtlich extrem bedenklich.
Streit auf SPD-Parteitag abgewendet
Noch auf dem SPD-Parteitag Ende Juni drohte offener Streit um die Option eines verpflichtenden Wehrdienstes im neuen Gesetz. Der Konflikt konnte abgewendet werden. Nach stundenlangen Krisengesprächen änderten die Jusos einen Initiativantrag ab, der die Verankerung eines zwangsweisen Wehrdienstes im geplanten Gesetzentwurf abgelehnt hätte.
Türmer kritisierte, Pistorius' Vorgehen widerspreche «klar der auf dem Bundesparteitag bekräftigten Beschlusslage der SPD». «Dieser Kompromiss wurde mit Boris Pistorius gefunden», sagte Türmer. Nun setze dieser sich in seinem eigenen Gesetzentwurf darüber hinweg.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: